Fächerverbindender Unterricht

2016: Ein blutiger Trip mit einem Hauch Shakespeare und Lungenflügeln


>Frau Wohne haucht Lungen Leben ein<

Im Teilbereich „Atmung“ der „Gesunden Lebensweise“ warten spannende Experimente auf die Schüler der siebenten Klasse.
Denn, wer hat jemals die komplette Lunge eines Hausschweins gesehen? Dieser Anblick trifft vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Aber den von Frau Wohne! Unter den Blicken der Schüler spiegeln sich Faszination oder pures Entsetzen, während unsere smarte Biologielehrerin einen Lungenflügel aufpustet. Ein Schüler verlässt verängstigt den Raum. Das ist verständlich, es ist kein alltäglicher Anblick, aber den Schülern wurde anschaulich ein regelrechtes Spektakel darüber geboten, wie eine Lunge arbeitet. Und wer weiß was ein Gorilla ist?                                Neben der Atmung spielte auch der Nachweis von hinterlistig versteckten Zuckern in Lebensmitteln eine Rolle. Die Schüler führten die Nachweise selbst durch und fanden erstaunliches heraus.

 

>OmniBots im Labyrinth<

Das Thema Roboterprogrammierung hat dieses Jahr seine Premiere. Geleitet wird das Ganze von Frau Antes und dem Spezialisten Egmont Schreiter von der Hochschule Zittau/Görlitz. Die Schüler haben die Aufgabe, die Roboter so zu programmieren, dass sie am Ende der Woche problemlos durch ein Labyrinth fahren. Die drei Gruppen, bestehend aus Schülern der neunten Klasse, starten am Anfang mit dem Aufbau des OmniBots. Im Laufe der Woche lernen sie die neue Programmiersprache und alle zu beachtenden Faktoren. Alle Schüler finden das Projekt ziemlich interessant, was sich daran erkennen lässt, dass sie kaum Pausen machen. Sie haben Spaß an der Sache, obwohl es ganz schön anstrengend ist.

>Cocktail-Junkies<

Eine weitere Premiere gab es für die achte Klasse. Ihr Themenbereich in diesem Jahr ist „Sucht“.  Sie lernen verschiedene Arten von Suchten kennen, wie man süchtig wird, nach was die meisten Menschen süchtig sind und mit welchen Folgen man rechnen kann. Genauer behandeln sie die Drogensucht. Dazu hat auch eine Expertin aus Löbau (Elisabeth Pilz) den Schülern einen Vortrag gehalten. Sie erklärte ihnen mit welcher geringen Menge schon eine Sucht auftreten kann, wie leicht man in unserer Region an Drogen kommen kann und wie schnell man in kriminelle Gruppen gelangt. Die Schüler fanden die Präsentation sehr interessant und aufklärend. Ein weiteres Highlight der Woche war der Ausflug nach Dresden ins Hygiene Museum. Ausgestellt ist dort alles zum menschlichen Körper, Funktionen und Medizin & Drogen. Jeder Schüler muss am Ende der Woche ein Vortrag halten, zum Beispiel über Kokain, Cannabis oder allgemein Drogen. Zum Tag der offenen Tür verkaufen sie alkoholfreie, selbstgemischte Cocktails. Das Projekt begleiteten Frau Gaier, Frau Vesper und Herr Henke.

 

>Literatur meets Rap<

Im Projekt „Shakespeare-Dieb“ geht es um das gleichnamige Buch von Gary Blackwood. Die Schüler der siebten Klasse musizieren und spielen Passagen aus dem Stück. Frau Jentsch ist hierbei für die musikalische Untermalung zuständig, während Herr Georg und Frau Zumpe mit den Sprachen Englisch und Deutsch das Stück abwechslungsreich gestalten. Der Rap am Anfang der Aufführung wurde von Frau Zumpe selbst geschrieben und gibt dem Ganzen einen modernen Touch. Neben der Performance für den Tag der offenen Tür haben sich die Schüler mit dem Globe Theatre in London beschäftigt und es zudem nachgebaut. Ihnen macht die Arbeit sehr viel Spaß und sind der Meinung, dass die Zeit viel zu schnell vergeht.
Die betreuenden Lehrer sind äußerst stolz auf die Leistung ihrer Schützlinge.

Text: Anne Liebe, Hedda , Annabell Sbieschni, Ira Lange

2015: Eine andere Form des Lernens: der Fächerverbindende Unterricht

Bei den meisten Schülern des OGS kommt er gut an, der Fächerverbindende Unterricht.

In den unterschiedlichen Klassenstufen befassten sich vom 2. bis 5. Februar 2015 die Mädchen und Jungen mit speziellen Themen, deren Betrachtung unter verschiedenen Aspekten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln erfolgte. Dabei standen das eigenständige Arbeiten in Theorie und Praxis sowie das kreative Entwickeln eines Projektes im Vordergrund.

Beispielsweise befassten sich die fünften Klassen mit der Kultur und den Bräuchen im alten Ägypten. Dabei wurden unter anderem Fische mumifiziert. Ein Filmprojekt begeisterte die Schüler der zehnten Klassen. In Gruppenarbeit entwarf man zuerst ein Drehbuch, was anschließend inszeniert wurde. Dabei fungierten die Jugendlichen nicht nur selbst als Darsteller, sondern sie standen auch hinter der Kamera und bearbeiteten das Filmmaterial dann schließlich so, dass ein richtig  professionell gemachter Kurzfilm herauskam. Als gutes Beispiel für ein gelungenes Ergebnis dient der folgende Beitrag, den man sich hier anschauen kann.

10 Dinge, die man in der Schule besser NICHT machen sollte (Februar 2015)

Was sonst noch in dieser Woche geschah und womit sich die anderen Klassen beschäftigten, zeigt das kurze Video als Doku des FVU.