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Post von unserem Patenkind

 

Unser Patenkind George Kitonga aus Kenia bedankt sich für unsere Hilfe.

Ende Januar erreichte uns Post aus Kenia. Unser Patenkind George Kitonga grüßt die Schülern und Lehrer des OGS und möchte auf diesem Wege Danke sagen für die finanzielle Unterstützung.

Pünktlich zum Jahreswechsel 2014/15 wurde 375 Euro Spendengeld an die Hilfsorganisation von SOS-Kinderdörfer überwiesen. Von diesem Geld wird die Ausbildung des inzwischen vierzehnjährigen Jungen finanziert. George lebt nun bereits seit dreieinhalb Jahren im SOS-Kinderdorf in Eldoret/Kenia. Er ist einer der besten in seiner Klasse und dazu ein begeisterter Fußballspieler.

Wir freuen uns über seine tolle Entwicklung, an der auch wir unseren Anteil haben.

 


 

 

Unser Patenkind George Kitonga aus Kenia

 

Er ist ein besonderes Kind, denn er wurde genau am Nikolaustag, am 6. Dezember 2000, also im Jahr der Jahrtausendwende, geboren. Ein Glückskind ist George Kitonga deshalb aber noch lange nicht.

 

In seiner Heimat Kenia hat er seine ersten Lebensjahre in bitterer Armut verbracht. Er weiß, was Hunger ist. Er kennt den Schmerz, den Geschmack der bitteren Tränen. Die Trauer. Als seine Mutter starb, wusste der Vater bald nicht mehr, wie er sein Kind durchbringen sollte. Er gab seinen Sohn weg. Und gerade das war dessen Chance, die ihn zu einem Glückskind machte.

 

Wenn man den munteren Jungen auf dem Foto sieht, kann man sich kaum noch vorstellen, welch großes Leid er in seinem erst kurzen Leben schon erfahren musste. Doch das Blatt hat sich inzwischen gewendet. Er hatte Glück im Unglück, denn er fand in dem SOS-Kinderdorf Eldoret im Westen Kenias, nahe der Grenze zu Uganda, ein neues Zuhause. Seit Juli 2011 lebt er dort im Familienhaus Nr.1. Er hat er sich schnell eingelebt. Aus dem verängstigten, zurückhaltenden, sehr schüchternen Kind ist ein fröhlicher, an allem interessierter Junge geworden. Seine Kinderdorfmutter ist stolz auf ihn, vor allem auf seine ausgezeichneten Leistungen. Er lerne schnell und gut, freut sie sich. Mit seinen beiden Kinderdorf-Brüdern versteht er sich bestens und hat auch sonst schon viele Freunde gewonnen. Kein Wunder, denn er kann sich gut in die Gemeinschaft der Kinder einfügen und ist außerdem ein begeisterter Fußballspieler.

 

Durch unsere finanzielle Unterstützung sichern wir nicht nur die Versorgung unseres Patenkindes mit Essen, Kleidung und anderen lebensnotwendigen Dingen ab, wir ermöglichen ihm auch eine ganzheitliche Betreuung und Förderung durch die entsprechende Schulausbildung. Und dafür trägt das SOS-Kinderdorf, wo elternlose und verlassene Kinder ein neues Zuhause finden, die Verantwortung. Die Kinder wachsen dort in der Geborgenheit einer SOS-Familie auf: Jeweils fünf bis zehn Mädchen und Jungen leben gemeinsam mit ihrer SOS-Kinderdorf-Mutter in einem Familienhaus. Zehn bis 15 SOS-Kinderdorf-Familien bilden eine Dorfgemeinschaft.

 

Das SOS-Kinderdorf

Vier Prinzipien des SOS-Kinderdorfes sorgen dafür, dass alles optimal funktioniert:

  1. Jedes Kind hat eine SOS-Kinderdorf-Mutter als wichtigste Beziehungsperson, die dem Kind die Sicherheit bietet, die es braucht. Sie ist eine pädagogische Fachfrau, die den familiären, kulturellen und religiösen Hintergrund jedes Kindes berücksichtigt und respektiert.
  1. Die Geschwister sind wichtiger Bestandteil der Familie. Mädchen und Buben verschiedenen Alters leben wie Brüder und Schwestern in einer Familie zusammen. Leibliche Geschwister werden immer gemeinsam in einer Familie aufgenommen.
  1. Jede Familie gestaltet ihr Haus mit eigenem Lebensrhythmus und individueller Atmosphäre als Mittelpunkt für das Familienleben.
  1. Jedes SOS-Kinderdorf ist integrativer Teil der jeweiligen lokalen Nachbarschaft. Innerhalb dieses sozialen Umfeldes lernen die Kinder zu vertrauen und an sich selbst und andere zu glauben. Beispielgebend für ihre Nachbarschaft wirken die SOS-Kinderdörfer auch als Dörfer des Friedens.

 

Mehr Informationen zum Thema unter www.sos-kinderdorf.de