Schuljahr 2015/16

Eindrücke aus der Abschlusswoche

26.06.2016

Non scholae sed vitae

24.06.2016
Das ist Latein, steht über dem Eingang ins Gymnasium im benachbarten Rumburk und bedeutet „Man lernt nicht für die Schule,  sondern fürs Leben“! So haben es die Tschechischschüler der Klassen 9 beim Stadtspiel gelernt. Am 14.06. war es, wo es  den Gegenbesuch in Tschechien gab (zur Erinnerung: die tschechischen Schüler waren bei uns an der Schule am Tag des Weihnachtsmarktes). Auf dem Programm standen außerdem noch zwei Unterrichtstunden – eine Englisch- bzw. Deutschstunde und Sport (kennt ihr den „Kampf um Türmchen“?),  anschließend wurde typisch tschechisch gespeist (Gulasch!) und dann ab in die Stadt, wo in gemischten deutsch-tschechischen Gruppe verschiedene Aufgaben gelöst wurden.  Der Lösungssatz lautete: Bald sind Ferien!  Na shledanou, tschechische Schüler, wir sahen uns bestimmt nicht das letzte mal.

Kreis- Kinder- und Jugendspiele 2016

22.06.2016
Am Donnerstag, den 09.06.2016 fanden die KKJS des Kreises Zittau Im Weinau-Stadion in Zittau statt. Das Oberlandgymnasium Seifhennersdorf wollte sich an diesem Wettkampf im der Sportart Leichtathletik beteiligen. Ausgeschrieben waren, unterschiedlich nach Altersklassen, Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Schlagball, Kugel, Speer, Staffeln und Ausdauer.

Insgesamt fanden sich 40 Mädchen und Jungen unseres Gymnasiums der Klassenstufen 5 bis 10 mit selbst organisierten Fahrgemeinschaften zum Wettkampf ein, der sich von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr hinzog. Von den Schülern wurde viel Konzentration und Selbständigkeit abverlangt, da Wettkämpfe oft parallel und straff durchgeführt wurden.

Alle Schüler bemühten sich entsprechend ihrer sportlichen Fähig- und Fertigkeiten um beste Ergebnisse.

Medaillen konnten folgende Schüler erreichen:

Reni Rudolph         Hochsprung 1.Platz, Sprint 3.Platz

Luca Hanfeld          Hochsprung 3.Platz

Max Neumann        Staffel 3.Platz

Hennoch Schmöhe Staffel 3. Platz

John Ponuth            Staffel 3. Platz

Armin Deckert         Staffel 3.Platz, Sprint 1.Platz, Kugelstoß 1.Platz, Weitsprung 3.Platz,

Speerwurf 3.Platz

Ivo Marzok              Ausdauer 3.Platz, Staffel 1.Platz

Leon Stamm           Sprint 3.Platz, Staffel 1.Platz

Eric Bauer              Staffel 3.Platz

Tony Hertrampf      Staffel 1.Platz, Speer 2.Platz

Svenja Lange         Ausdauer 3.Platz

Toni Lautenbach   Staffel 1.Platz

Allen einen herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Leistungen, die auch durch eine tolle Arbeit der Organisatoren möglich wurden.

 

W.Faude

-verantw. Sportlehrer-

 

 

Nachwuchsjournalisten vom Oberland-Gymnasium in der Sachsen-Liga ganz vorn

19.06.2016
Zum Text von Annika Grunewald 

Die Zeiten, als die erfolgreiche Schülerzeitung „WOOLING“ für Furore sorgte und deshalb in aller Munde war, sind längst vorbei.

Heute weht mit dem Onlinemagazin „UNZENSIERT“ ein neuer frischer Wind, dessen Segel zweifelsfrei auf Erfolgskurs ausgerichtet sind. Erst Ende Februar gegründet, konnten die Nachwuchsredakteure beim Jugendjournalisten-Wettbewerb des Landes Sachsen nicht nur auf sich aufmerksam machen, sondern sie schafften es sogar auf die oberste Stufe des Siegertreppchens zu kommen.

Die Reportage „(D)urch alle (Z)äune“ von Annika Grunewald und Kristina Solbrig konnte die hochkarätige Jury in allen Belangen überzeugen, so dass den beiden Schülerinnen der Klasse 9c der erste Preis zuerkannt wurde.

In der Kategorie „Bestes Foto“ siegte Pauline Donath aus der Klasse 9a mit ihrem Bild, was ein konzentriert lernendes fünfzehnjähriges Flüchtlingsmädchen aus Syrien fokussiert.

Ein großartiger Erfolg, der ohne Teamgeist und das hervorragende Engagement der gesamten Redaktion von „UNZENSIERT“ nicht möglich gewesen wäre. Deshalb geht unser Glückwunsch auch an alle, die dem Online-Magazin durch ihre guten Beiträge pulsierendes Leben eingehaucht haben.

In der Gesamtbewertung der Juroren heißt es unter anderem: „Ihr schreibt richtig gute Artikel auf großartigem Niveau, darin besteht überhaupt kein Zweifel. Was der Jury bei Euch noch fehlt, ist die Aktualität, also die Konstante, vor allem die regelmäßige Veröffentlichung neuer Texte.“

Die Redaktion weiß natürlich um diese Reserven, aber das große Lob wie auch die zitierte Kritik sind Ansporn und Motivation zugleich.

Doch auch die Leser müssen dabei ihren Beitrag leisten. Das Redaktionsteam schreibt, fotografiert und filmt, digitalisiert das Ganze, um Jugendliche anzusprechen, zu informieren und zum Nachdenken anzuregen. Das bedarf nicht nur viel Engagement, sondern auch ohnehin knapp bemessenen Freizeit, die dafür freiwillig geopfert wird.

Liebe Schüler und Lehrer, die Redaktion von UNZENSIERT würde sich freuen, wenn Ihr euch ab und zu auf www.unzensiert.gymnasium-seifhennersdorf.de verirren würdet. Bestimmt findet Ihr dort das ein oder andere Thema, welches Euch begeistert oder zum Widerspruch anregt.

Übrigens gibt es bei uns eine Kommentarfunktion, über die Ihr zu jedem Artikel ein Feedback hinterlassen könnt. 

Zeitungen brauchen Leser, die als Motor, als Anschub dienen, damit das Projekt nicht irgendwann an mangelndem Interesse eingestellt wird.

Trotz Abiturzeugnis noch längst nicht austherapiert

19.06.2016
Sie waren kaum wiederzuerkennen, unsere Abiturienten, die sich fein herausgeputzt hatten, um diesem besonderen Tag ihrer Schulentlassung alle Ehre zu erweisen. Damit konnten sie auch dem großen, bereits etwas in die Jahre gekommenen Saal im Schützenhaus Ebersbach für eineinhalb Stunden ein wenig dringend notwendige Farbe und Glanz zu verleihen.

Umrahmt wurde die feierliche Veranstaltung durch ein abwechslungsreiches kulturelles Programm unseres Chores, der sich nicht nur an diesem 18. Juni 2016 ein besonderes Lob verdiente.

Alle 62 Schüler der Jahrgangsstufe 12 konnten sich über den Erhalt ihres Abiturzeugnisses freuen, besonders aber Ben Kühnel, der mit einem Traumnotendurchschnitt von 1,0 abschloss.

„Austherapiert“ – das Thema, was bereits den letzten Schultag unserer Zwölfer begleitete – wurde in der Rede des Schulleiters noch einmal aufgegriffen, ebenso aber auch in der Danksagung der Schüler an ihre Eltern und Lehrer.

Albrecht Schubert motivierte die jungen Leute, ihre Zukunft nach besten Möglichkeiten zu gestalten. „Austherapiert“ seien sie aber noch lange nicht, gab er ihnen schmunzelnd mit auf den Weg. Das ganze Leben müsse man sich einem Prozess unterziehen, der mehr oder weniger mit einer Therapie verglichen werden kann. Die Bedingungen werden sich jedoch im Laufe der Zeit immer wieder verändern, ebenso die „Orte der Behandlung“ wie auch die Therapeuten.

Stellvertretend für den Abiturjahrgang rechneten schließlich zwei Schüler den unterschiedlichen Erfolg ihrer Therapie in einer humorvollen wie auch sehr kritischen Rede ab, die manch einen wohl zum Nachdenken anregte.

Wie wünschen allen ehemaligen Zwölfer viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg!

Das erste Jahr am Oberland-Gymnasium – die 5b zieht Bilanz

17.06.2016
„Nie hätte ich gedacht, dass das erste Schuljahr hier am Gymnasium so schnell vergehen würde“, P1013092meint Joline. Überhaupt hatte sie sich manches anders vorgestellt. „Ich hatte Angst, dass es auf dem Gymnasium sehr schwer sein würde, gute Noten zu erzielen. Doch ich bin positiv überrascht worden und mit meinen Zensuren ganz zufrieden.“ Ihre Freundin Nicole ist ähnlicher Meinung, denn auch sie hatte sich den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium schwieriger vorgestellt. Romy Lindner kann sich sogar über eine Leistungssteigerung freuen: „In der Grundschule war Sport das Fach, das mir überhaupt nicht gefallen hat. Doch jetzt am Gymnasium ist es neben Kunst, Mathe, Musik und Geschichte eines meiner Lieblingsfächer.“ Wie auch die meisten ihrer Mitschüler erinnert sie sich besonders gern an die Klassenfahrt nach Limbach, denn dort hätten sich Freundschaften weiter verfestigt. Saskia erinnert sich ebenfalls gern an dieses Erlebnis und fand es toll, dass sich die Klasse das Video, welches Herr Walter gedreht hatte, zur Weihnachtsfeier ansehen durfte. Außerdem schwärmt sie von Herrn Jehnichen: „Bei ihm macht Kunst viel Spaß. Wir basteln coole Sachen. Deswegen freue ich mich immer auf Kunst und weil er nie schlechte Laune hat.“ Dem schließen sich auch die meisten ihrer Mitschüler an.

Elen mag besonders Englisch. „In der Grundschule war es zu einfach, man wurde nicht gefordert und im Unterricht ging es nur langsam voran. Jetzt geht es schneller, das ist besser.“ Anton ist von den interaktiven Tafeln im Haus 1 begeistert, aber er bedauert den Lehrerwechsel in Biologie.

Doch nicht nur Positives kam zur Sprache. „Ich hatte erwartet, dass ich nach dem langen Schultag mit Kopfschmerzen nach Hause kommen würde, weil der Unterricht so anstrengend ist. Manchmal bin ich mit Kopfschmerzen aus der Schule heimgekommen, aber nur weil es in der Klasse so laut war“, klagte ein Schüler. Auch andere seiner Kameraden finden, dass es in der Klasse viel zu laut ist, vor allem während der Pausen. Vielleicht ist die enorme Lautstärke ein Grund, dass die Busfahrer manchmal unfreundlich sind, wie einige der Jungen und Mädchen kritisieren.

Der Klassenleiter Herr Walter weiß die Situation einzuschätzen, wenn er schmunzelnd seine Schüler mit Rohdiamanten vergleicht, die noch eines gewissen Schliffs bedürfen.

Spendenlauf zum Badfest

15.06.2016
Am 23. Juni 2016 veranstaltet das Oberland-Gymnasium das alljährliche Badfest im Seifhennersdorfer Silberteich.
Die 11. Klasse möchte diese Gelegenheit nutzen, um für die Finanzierung rund um ihr Abitur, speziell für den Abiball, Geld zu sammeln. Zu diesem Zweck führen die zukünftigen Abiturienten einen Spendenlauf durch, dessen Erlös teilweise auch an unser Patenkind in Afrika geht.
Die Schüler haben von 8-12 Uhr Zeit, um 1,2 km lange Runden um das Bad zu laufen. Wieviele Runden gelaufen werden ist dem Schüler überlassen, die Anzahl wird von Streckenposten gemessen.
Wer Lust hat, sich schwitzende junge Menschen anzusehen und etwas für die Abikasse zu spenden ist herzlich eingeladen. Gespendet wird pro Runde zu einem selbst gewählten Betrag, den Läufer kann sich der Spender frei wählen.

Unsere erste Exkursion nach Tschechien

10.06.2016
Am 8. Juni 2016 fand unsere Exkursion zum Varnsdorfer  Gymnasium statt, das nur eine knappe Stunde zu Fuß entfernt liegt.

Dort wurden wir von Frau Geschwentner herzlich empfangen und zur Aula geführt. Nicht schlecht staunten wir über die Bilder, die im Schulhaus ausgestellt waren. Die tschechischen Schüler erhielten in Prag dafür den ersten Platz.

Aber nun zu unseren Erlebnissen:

In der Aula begrüßte uns der Schulleiter. Anschließend sangen wir gemeinsam Lieder in tschechischer, englischer und deutscher Sprache. Mit unseren Partnerschülern bildeten wir Teams für kleine Vorstellungsrunden, um uns besser kennenzulernen. Für Hungrige und Durstige wartete ein kleines Buffet.

Danach erlebten wir in Gruppen den Deutschunterricht und stellten unser sportliches Können unter Beweis. Der „Ententanz“ wird uns immer in Erinnerung bleiben. Und unsere Jungen warten noch auf eine Revanche im Fußball, da das Spiel mit 26 Spielern  unentschieden endete (jedna : jedna).

Klasse 6a

Besuch tschechischer Schüler aus Varnsdorf am OGS

24.05.2016
Für die 5a und 6a hieß es am 19.04.2016: Schule einmal anders.
Denn die Klassen bekamen Besuch aus Tschechien. Zwölf Mädchen und ein Junge aus dem Varnsdorfer Gymnasium bereicherten mit ihrer Lehrerin Frau Geschwentner den Unterricht.
Und die Verständigung? Kein Problem. Die tschechischen Kinder lernen als erste Fremdsprache Englisch und als zweite Deutsch oder Französisch.
Gemeinsam wurde gesungen und musiziert. In kleinen Runden stellten sich die Schüler gegenseitig vor und gestalteten Szenesequenzen. Natürlich wurden die Gäste auch mit selbst gebackenem Kuchen bewirtet.
Damit die ersten entstandenen Freundschaften vertieft und neue geknüpft werden können, wird die Klasse 6a Anfang Juni einen Tag am Varnsdorfer Gymnasium verbringen. Natürlich wird gewandert.

Herzlichen Glückwunsch zu Platz 2 und 3 beim Gedenklauf in Liberec

03.05.2016
Auch in diesem Jahr nahmen unsere Schüler am Gedenklauf in Liberec teil. Dieser Staffellauf erinnert an eine Schülerin unserer Partnerschule, die vor 15 Jahren  bei einem Leichtathletik-Wettkampf tödlich verletzt wurde.

Mit 8 teilnehmenden Schulen aus Liberec und Umgebung war die Konkurrenz groß. Alle 16 Teilnehmer  unseres Gymnasiums gaben ihr Bestes. Die Staffeln der  6. und 9. Klassen waren besonders erfolgreich. Jara Schellenberger, Emily Hauptmann, Erwin Langer und Richard Paul konnten bei ihrer ersten Teilnahme bereits Platz 2 erzielen. Reni Rudolph- die schon zum 5. Mal teilnahm-, Marie Paul, Armin Deckert und Jonathan Kranz erkämpften sich den 3. Platz.  

Jugend trainiert für Olympia: Kreisfinale WK IV Jungen

28.04.2016
Am 21.04.2016 traten die Jungen der Klassenstufe 5 und 6 des Oberland-Gymnasiums zum Kreisfinale im Fußball an. Bei schönstem Fußballwetter wurde sich in Ebersbach mit den Vertretern der Schulen aus Zittau, Löbau und Ebersbach gemessen.

Unser Team

Gleich zu Beginn des Turnieres mussten unsere Jungs gegen das Christian-Weise Gymnasium antreten. In einem interessanten Spiel mit vielen Torchancen kamen die Jungs gut ins Spiel, konnten allerdings ihre großen Möglichkeiten nicht nutzen um in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit wurde Zittau immer stärker, jedoch hielt die Abwehr dicht, sodass am Ende ein gerechtes 0-0 zu Buche stand.

Das zweite Spiel gegen die Schkola aus Zittau wurde konzentriert angegangen und es entstanden schnell einige Möglichkeiten. Diese wurden auch direkt genutzt. Erik erzielte das 1-0 und kurze Zeit später netzte Toni, nach einer perfekt getretenen Ecke, zum 2-0 Endstand per Kopf ein.

Im dritten Spiel gegen die Andert Oberschule aus Ebersbach wurde voll auf Konter gesetzt. Durch eine starke Abwehr und schnelle Pässe in den Sturm wurde dieses Vorhaben auch konsequent umgesetzt. Ricardo, Toni und Erik mit einem Doppelpack sorgten für einen 4-1 Erfolg und den Sprung auf Rang 1 der Tabelle.

Diese Spitzenposition sollte nun nicht mehr hergegeben werden und gerade gegen die Pestalozzi Oberschule aus Löbau wollten die Jungs 3 Punkte holen, um eine gute Ausgangssituation im „Endspiel“ gegen das Geschwister Scholl Gymnasium zu haben. Erik brachte die Truppe schnell in Führung, doch dann ließ man sich das Spiel komplett aus der Hand nehmen. Eine große Chance zum 2-0 wurde nicht genutzt und so kam es im Fußball wie es kommen musste, der Ausgleich fiel und somit auch der Endstand zum 1-1.

Im letzten Spiel mussten wir gegen das Geschwister Scholl Gymnasium gewinnen um den Einzug in das Regionalfinale in Bautzen zu schaffen. Leider sollte in diesem Spiel nichts mehr gelingen, sodass auf das Ergebnis nicht näher eingegangen wird. Immerhin gelang noch einer der schönsten Treffer des Tages.

Am Ende landete unsere Mannschaft hinter Löbau (GSG) und Zittau (CWG) auf dem 3. Platz und kann mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein.

Mit dabei waren:

Elia, Willi, Lennie (1), Wilhelm, Toni (1), Ricardo (1), Erik (4), Vincent und Jakob.

Anne Neumann sahnt Preis bei internationalem Fotowettbewerb ab

28.04.2016
Er hat bereits eine lange Tradition, der alljährlich stattfindende Fotowettbewerb an unserer Partnerschule in Liberec. Länderübergreifend verbindet er Jugendliche aus Tschechien, Polen und Deutschland, die sich der Fotografie verschrieben haben und die strenge Jury von ihrem Talent überzeugen wollen. Auch Schüler vom OGS gehörten in der Vergangenheit immer wieder zu den Preisträgern des Wettbewerbs.

In diesem Jahr konnte sich Anne Neumann über eine Auszeichnung freuen. Hier ihre Eindrücke von der Preisverleihung:

Zum 9. Mal fand in Liberec ein Fotowettbewerb zum Thema “Zauber” statt, bei dem sich in diesem Jahr drei Schüler, darunter auch ich, vom OGS beteiligt haben.

Ich freute mich sehr, als ich eine Einladung zur Preisverleihung nach Liberec erhielt und machte mich deshalb am 31. März mit meinen Eltern dort hin auf den Weg. Zuerst fuhren wir zur Eröffnung der Fotoausstellung in das Einkaufszentrum Liberec Plaza. Dort wurde die Fotoausstellung durch die Direktorin des Liberecer Gymnasiums eröffnet. Diese Veranstaltung wurde musikalisch durch Stücke eines tschechisches Musiker-Trio untermalt.

Nach einer kurzen Stippvisite in der Stadt ging es zwei Stunden später dann auch schon in das Kleine Theater (Malé divadlo) zur Siegerehrung.

Gespannt warteten alle auf die Preis-Verleihung. Als erstes wurden die vierten Plätze aufgerufen und mit einer Urkunde und einem kleinen süßen Präsent ausgezeichnet. Unter diesen fünf Gewinnern  erhielt auch ich einen Sonderpreis. Danach folgten die ersten drei Plätze, die mit Sach- bzw. Geldpreisen geehrt wurden.

Nach der Preisverleihung fand ein durch tschechische Schüler aufgeführtes Theaterstück statt. Danach befanden wir uns auch schon wieder auf den Weg nach Deutschland. 

An dem Wettbewerb nahmen rund 100 Schüler aus drei tschechischen, einem polnischen und dem Oberland-Gymnasium teil. Etwa 200 Bilder wurden eingereicht und ein Teil davon im Einkaufszentrum ausgestellt. 

Vielen Dank an unsere tschechische Begleitung, die uns empfing und uns in der Zeit betreute.

 

Anne Neumann

Austherapiert – Unsere Zwölfer verabschieden sich vom Schulalltag

12.04.2016
Als austherapiert gilt ein Patient, wenn alle Behandlungsmöglichkeiten seiner Erkrankung erschöpft sind und keine weitere Therapieoptionen mehr bestehen, die zu einer Heilung oder erheblichen Besserung des Gesundheitszustandes führen können.

Die Frage, inwieweit dies auf die derzeitigen Abiturienten des OGS zutrifft, sei dahingestellt. Auf jeden Fall setzten sie dieses Thema in ihrem Abschlussprogramm am 12. April 2016, ihrem offiziell letzten Schultag,  metaphorisch um und rechneten mit ihren pädagogischen Therapeuten ab, denen sie im Laufe der schulischen Ausbildung mehr oder weniger Wissenszuwachs zu verdanken hatten. Entsprechend ihrer Fachbereiche wurden die Lehrkräfte auf Herz und Nieren geprüft, wobei diese willig alle Tests absolvierten und sich somit als äußerst robust erwiesen. Für das kulturelle Highlight sorgte Frau Zumpe mit ihrem Abi-Lied sowie den unerschrockenen Bemühungen, die Sporthalle mit einem Kanon aus allen Mündern zu klingen zu bringen.

Auch wenn der normale Schulalltag nun hinter ihnen liegt, so müssen sich die Abiturienten noch ein wenig bis zu ihrer endgültigen Entlassung gedulden. Während dieser Zeit gilt es zu beweisen, dass sie genügend Kenntnisse sowie Fähigkeiten zur Lösung kniffliger Aufgaben besitzen, um die Reifeprüfung erfolgreich zu bestehen.

Dafür wünschen wir ihnen viel Glück, starke Nerven und natürlich Erfolg!

Talente entfachten ein musikalisches Feuerwerk

24.03.2016
Seit Jahren schon ist es am OGS eine schöne Tradition, den Frühling musikalisch willkommen zu heißen. In diesem Sinne begeisterten kleine und große Talente am Sonnabend, den 19. März 2016, die zahlreichen Gäste, welche die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt hatten, mit überzeugenden musikalischen Darbietungen. Wie immer wurde diese beliebte Veranstaltung durch ein eindrucksvolles Programm unserer Partnerschule aus Liberec bereichert.

Der schöne Nachmittag wurde abgerundet – wie jedes Jahr – mit Kaffee und Kuchen im schönsten Zimmer der Schule, von den Zwölfern liebevoll hergerichtet als letzte Einnahmequelle vor der Abiturfeier.

Ein herzliches Dankeschön noch einmal an alle mitwirkenden Schüler und Lehrer!

Rezitatorenwettstreit am OGS

17.03.2016
Mit unterhaltsamen, aber auch anspruchsvollen Beiträgen wuOLYMPUS DIGITAL CAMERAssten am 15. März die besten Rezitatoren des OGS zu begeistern.

Bereits die Auswahl der Werke aus unterschiedlichen Epochen, von Autoren wie Goethe über Fontane oder Wilhelm Busch bis hin zu Franz Kafka, versprach Kurzweil. Jedem der 26 Teilnehmer wurde verdienter Respekt und viel Beifall gezollt. Am stärksten vertreten waren die Klassenstufen 5 bis 7, aber auch die 10. Klassen, die somit ein besonderes Lob verdienen. Die Ehre der 8. und 9. Jahrgangsstufen retteten Peter Großer und Elaine Melzer, die der Zwölfer Nancy Richter und Anne Behner.

Über das Prädikat „Auszeichnung“ durften sich am Ende der Veranstaltung Jakob Pulß aus der Klasse 6a, Theresa Fünfstück (7b) und Peter Großer (8a), der bereits in den vorangegangenen Jahren die Juroren sowie das Publikum von seinem Talent überzeugen konnte, freuen.

Herzlichen Glückwunsch!

Besuch des Optikers Häntsch in Neugersdorf

10.03.2016

Ein Thema im naturwissenschaftlichen Profilunterricht der 8.Klassen heißt „Optik in Natur und Technik“. Dort beschäftigen sich die Schüler unter anderem mit Eigenschaften von Licht und ihrer Anwendung bei optischen Geräten. In diesem Zusammenhang besuchen die Profilgruppen schon seit vielen Jahren den Optiker Häntsch in Neugersdorf. Dort erhalten sie einen Einblick in den Beruf des Optikers. Sie erfahren viel Wissenswertes über den Arbeitsprozess vom Sehtest bis zur fertigen Brille. An dieser Stelle wollen wir uns recht herzlich bei Frau Weise und Frau Heidrich bedanken, die den Schülern ihren Beruf näher bringen und uns schon so lange bei der Verbindung von theoretischen Inhalten und der praktischen Anwendung im Alltag unterstützen.

 

Eindrücke zur Fächerverbindenden Unterrichtswoche und zum Tag der offenen Tür

27.02.2016
Tag der offenen Tür

Fächerverbindender Unterricht

mit freundlicher Unterstützung der SAEK

Ein blutiger Trip mit einem Hauch Shakespeare und Lungenflügeln

26.02.2016
>Frau Wohne haucht Lungen Leben ein<

Im Teilbereich „Atmung“ der „Gesunden Lebensweise“ warten spannende Experimente auf die Schüler der siebenten Klasse. Denn, wer hat jemals die komplette Lunge eines Hausschweins gesehen? Dieser Anblick trifft vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Aber den von Frau Wohne! Unter den Blicken der Schüler spiegeln sich Faszination oder pures Entsetzen, während unsere smarte Biologielehrerin einen Lungenflügel aufpustet. Ein Schüler verlässt verängstigt den Raum. Das ist verständlich, es ist kein alltäglicher Anblick, aber den Schülern wurde anschaulich ein regelrechtes Spektakel darüber geboten, wie eine Lunge arbeitet. Und wer weiß was ein Gorilla ist? Neben der Atmung spielte auch der Nachweis von hinterlistig versteckten Zuckern in Lebensmitteln eine Rolle. Die Schüler führten die Nachweise selbst durch und fanden erstaunliches heraus.

 

>OmniBots im Labyrinth<

Das Thema Roboterprogrammierung hat dieses Jahr seine Premiere. Geleitet wird das Ganze von Frau Antes und dem Spezialisten Egmont Schreiter von der Hochschule Zittau/Görlitz. Die Schüler haben die Aufgabe, die Roboter so zu programmieren, dass sie am Ende der Woche problemlos durch ein Labyrinth fahren. Die drei Gruppen, bestehend aus Schülern der neunten Klasse, starten am Anfang mit dem Aufbau des OmniBots. Im Laufe der Woche lernen sie die neue Programmiersprache und alle zu beachtenden Faktoren. Alle Schüler finden das Projekt ziemlich interessant, was sich daran erkennen lässt, dass sie kaum Pausen machen. Sie haben Spaß an der Sache, obwohl es ganz schön anstrengend ist.

>Cocktail-Junkies<

Eine weitere Premiere gab es für die achte Klasse. Ihr Themenbereich in diesem Jahr ist „Sucht“. Sie lernen verschiedene Arten von Suchten kennen, wie man süchtig wird, nach was die meisten Menschen süchtig sind und mit welchen Folgen man rechnen kann. Genauer behandeln sie die Drogensucht. Dazu hat auch eine Expertin aus Löbau (Elisabeth Pilz) den Schülern einen Vortrag gehalten. Sie erklärte ihnen mit welcher geringen Menge schon eine Sucht auftreten kann, wie leicht man in unserer Region an Drogen kommen kann und wie schnell man in kriminelle Gruppen gelangt. Die Schüler fanden die Präsentation sehr interessant und aufklärend. Ein weiteres Highlight der Woche war der Ausflug nach Dresden ins Hygiene Museum. Ausgestellt ist dort alles zum menschlichen Körper, Funktionen und Medizin & Drogen. Jeder Schüler muss am Ende der Woche ein Vortrag halten, zum Beispiel über Kokain, Cannabis oder allgemein Drogen. Zum Tag der offenen Tür verkaufen sie alkoholfreie, selbstgemischte Cocktails. Das Projekt begleiteten Frau Gaier, Frau Vesper und Herr Henke.

 

>Literatur meets Rap<

Im Projekt „Shakespeare-Dieb“ geht es um das gleichnamige Buch von Gary Blackwood. Die Schüler der siebten Klasse musizieren und spielen Passagen aus dem Stück. Frau Jentsch ist hierbei für die musikalische Untermalung zuständig, während Herr Georg und Frau Zumpe mit den Sprachen Englisch und Deutsch das Stück abwechslungsreich gestalten. Der Rap am Anfang der Aufführung wurde von Frau Zumpe selbst geschrieben und gibt dem Ganzen einen modernen Touch. Neben der Performance für den Tag der offenen Tür haben sich die Schüler mit dem Globe Theatre in London beschäftigt und es zudem nachgebaut. Ihnen macht die Arbeit sehr viel Spaß und sind der Meinung, dass die Zeit viel zu schnell vergeht.
Die betreuenden Lehrer sind äußerst stolz auf die Leistung ihrer Schützlinge.

Text: Anne Liebe, Hedda , Annabell Sbieschni, Ira Lange

 

Urlaub vom Lehrplan

26.02.2016
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Wie jedes Jahr in unserer Fächer verbindenden Woche sollen Schüler kreativer und Lehrer zugänglicher werden, das findet auch Herr Georg, der uns erzählt, wie er seinen Unterricht durch den FvU verbessern will. Im Interview mit uns wandelt Reni Rudolph noch einmal auf den Spuren der 20er Jahre. Zugleich ziehen viele ältere Schüler Bilanz der letzten Jahre, so auch Adier Haider aus der 10. Klasse, der sich im Moment mit der Volksrepublik China beschäftigt und uns von der 7. Klasse und den Pyramiden berichtet. In der 8. Klasse gilt die FvU-Woche ganz der Suchtprävention oder dem Sport, also alles sehr gesund gehalten.

Alles in allem kann man also sagen, dass auch diese Woche wie jedes Jahr ein voller Erfolg war. Präsentiert werden die Ergebnisse der Schüler und natürlich der Onlineredaktion UNZENSIERT am Freitag, dem 26.02.2016 im Oberland-Gymnasium Seifhennersdorf und auf unserer Homepage, unserem Online-Magazin und dem YouTube-Kanal von UNZENSIERT.

 

Text: Julia Starke

Unser Tag in Dresden

25.02.2016
Während der Projektwoche (Thema China) besuchten wir am Dienstag, dem 23.02.2016, die Porzellanmuseum im Dresdener Zwinger. Uns interessierte besonders die kunstvolle Bemalung des weißen Goldes aus Fernost. Nach vielen Eindrücken konnten wir anschließend im Mandarin – Restaurant kulinarische Raffinessen genießen. Mit vollem Magen und dem gescheiterten Versuch mit Stäbchen zu essen sind wir wieder heimgefahren.

Schüler am OLG feiern deutsch-französischen Tag

28.01.2016
Am Freitag, den 22.01.2016 haben unsere Schüler den deutsch-französischen Tag, der anlässlich des 53. Jahrestages des Elysée-Vertrages seit 2004 deutschland- und frankreichweit begangen wird, gefeiert.
Dabei haben die Französischschüler der Klasse 10 Wandzeitungen zum Thema der deutsch-französischen Freundschaft erarbeitet und ausgestellt, um die Zusammenarbeit der beiden Länder in politischer, kultureller und schulischer Ebene vorzustellen.
Die Französischschüler der 8. Klasse haben in der Frühstückspause typisch französische Spezialitäten wie belegte Baguettes, Tarte au chocolat und Tarte aux pommes in französischer Atmosphäre angeboten.
Wir freuen uns, dass wir auch allen ,Nichtfranzosen‘ durch diesen Tag die französische Kultur etwas näher bringen konnten und hoffen auf eine baldige Wiederholung.

Beim Bau läuft alles nach Plan

22.12.2015

So unaufhaltsam wie das alte Jahr zu Ende geht, schreiten die Rekonstruktionsarbeiten im Haus II voran. Bisher läuft alles reibungslos und somit nach Plan. Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, dann werden die modernisierten Räumlichkeiten der ehemaligen Webschule mit Beginn des kommenden Schuljahres wieder von unseren Lehrern und hoffentlich frisch motivierten Schülern in Besitz genommen. Ein großes Dankeschön gilt in diesem Zusammenhang dem Landkreis für die Unterstützung des Vorhabens sowie den Architekten und allen beteiligten Bauunternehmen für die bisher geleistete Arbeit. Diese positive Bilanz lässt uns mit Optimismus, Zuversicht und großen Erwartungen auf das neue Jahr blicken.

Alle Jahre wieder – Weihnachtssingen 2015

19.12.2015

Das große Weihnachtskonzert am letzten Schultag vor den Ferien gehört seit Jahren zu den schönen Traditionen am Oberland-Gymnasium. Dem entsprechend hatten sich am Freitag, den 18.12.2015, nach dem Unterricht die Schüler und Lehrer in der festlich geschmückten Seifhennersdorfer Kirche eingefunden, um den traditionellen oder auch modernen Klängen zum Fest zu lauschen oder mitzusingen. Wie immer waren auch viele Gäste gekommen, so dass es kaum noch freie Plätze gab. Viele Eltern der Schüler nahmen sich extra frei, um diesen letzten kulturellen Höhepunkt im Jahr live miterleben zu können. Aber auch ehemalige Schüler nehmen das Weihnachtssingen gern zum Anlass, sich wieder einmal an bekannter Stätte zu treffen, mit dem einen oder anderen Lehrer ein nettes Schwätzchen zu halten oder um sich einfach auf die Weihnachtszeit einstimmen zu lassen.

Ein ganz großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen am Programm Mitwirkenden, vor allem jedoch dem Chor und den großartigen Solisten sowie den Musiklehrern, die manche zusätzliche Stunde mit den Sängerinnen und Sängern geprobt haben, damit am Ende jeder zufrieden sagen konnte: „Schön war’s wieder, unser Weihnachtskonzert!“.
Einleitungsmusik

Einleitungsmusik
Macht hoch die Tür

Macht hoch die Tür
HardChor-Klassen-5-7

HardChor und Klassen 5-7
- Füllt mit Schalle
- Weihnachtskantate
- Winterlied
- Tanz der Nussknacker
- Der Schneemann
- Heut tanzen im Reigen
- Tausend Sterne

Klasse 7 und 8

Klasse 7 und 8
- Tausend Träume
- Little Drummer Boy
- Mary´s Boy-Child
Klasse 9

Klasse 9
- Maria durch den Dornwald ging
Klasse 11

Klasse 11
- Es ist ein Ros entsprungen
- May the lord send angels
Klasse12

Klasse 12
- Guten Abend, gut´Nacht
- Amazing Grace
- A new song
Klasse 10

Klasse 10
- Stop the cavalry
Fröhliche Weihnacht

Fröhliche Weihnacht überall
HardChor

HardChor
- Deck the hall
- Kommet ihr Hirten
- Joy to the World
- The first Noel
- Amen
Herr Schubert

Sind die Lichter und Ansprache Herr Schubert

Willkommen im IQLandia

18.12.2015
Ihr wolltet schon immer einmal einen Blick ins Innere des menschlichen Körpers werfen, />eine Operation durchführen oder gar einen Menschen nach Baukastensystem zusammensetzen? Würdet Ihr gern all Eure Sinne testen und feststellen, wie sie im einzelnen oder zusammen funktionieren? Oder vielleicht mit RoboThespian, dem humanoiden Roboter, kommunizieren?

Wenn ja, dann ist das IQLandia in Liberec die richtige Adresse.

Die Schüler der Klasse 9a haben im Rahmen einer Exkursion am 16.12.2015 das erste Science Center Tschechiens getestet und waren absolut begeistert. Hier macht Lernen nicht nur Spaß, man begreift beim vielfältigen Angebot an Experimenten oder den interessanten Präsentationen komplexe Zusammenhänge viel besser als in der Theorie.

Man konnte unter anderem erleben, wie sich ein Orkan, ein Erdbeben oder gar ein Tornado anfühlen und dem Tanz der Blitze folgen.

Auf die interaktive 3,5 Meter hohe farbige Wasserwand Flash Wall wurden Nachrichten und Bilder projiziert. Töne – wohlklingende, aber auch solche, die einen durch Mark und Bein gehen – hier hört man alle. Die interessante Ausstellung bietet unter anderem Musikexponate, die einem die Grundsätze der Tonbildung klarmachen.

Man kann sich aber auch selbst in die Rolle eines Wissenschaftlers oder Erfinders begeben und beispielsweise versuchen, hinter das Geheimnis der unsichtbaren Tinte und das Wunder der Cyanotypie zu kommen, oder Parfüm kreiren.

Der Urknall-Simulator lässt einen in einer einzigen Minute die ganze Entwicklung des Weltalls erleben, auf dem Sternen-Skateboard rast man durch das Sonnensystem und mit Hilfe von Simulatoren wird es möglich, das Gefühl des Schwerelosigkeit auszuprobieren.

Noch nichts von Nanotechnologie gehört? Man erfährt, wie eine Nanofaser entsteht oder eine superintelligente Jacke aussehen muss.

Im Kellergewölbe kommen die Höhlenforscher aus ihre Kosten, wenn man mit dem Seismografen die Grotten erkundet.

Das waren nur einige wenige Beispiele für die vielseitige Themenwelt in IQLandia.

 

Leider war das 3D-Planetarium, welches zur Weltspitze gehört, am Tag unseres Besuches geschlossen. Ein Grund mehr also, um noch einmal ins Nachbarland nach Liberec zu fahren.

Auswertung Biber-Wettbewerb Informatik

14.12.2015
Jedes Jahr im November wird in vielen Schulen in Deutschland “gebibert“. In diesem Jahr nahmen über 248.000 Schüler am größten Informatikwettbewerb Europas teil. Dabei mussten sie in 40 Minuten verschiedene Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad am Computer lösen. Hier können die Schüler nachweisen, ob sie in der Lage sind, einfache und komplexe Aufgabenstellungen zu erfassen und geeignete Lösungswege zu finden. Das strukturierte und logische Denken, sowie eine hohe Konzentration sind dabei gefragt. Von unserem Gymnasium nahmen in diesem Jahr zum wiederholten Mal Schüler der Klassen- stufen 6 bis 10 teil. Dabei erreichten sie hervorragende Ergebnisse. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Eric Frodo Bauer 6a, Johann Karl Kretschmar 7b, Anton Kießling 8a, Melissa Neubert 8b, Peter Norbert Großer 8a und Niclas Krause 8b, die in ihrer Klassenstufe einen 1. Preis gewonnen haben. Aber auch der zweite Preis von Marie Aseneth Grantz 9a ist eine große Anerkennung wert. Außerdem haben noch 79 Schüler mit ihrer erreichten Punktzahl einen dritten Preis erreicht.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Schülertreffen anlässlich 15 Jahre Schulpartnerschaft Oberland-Gymnasium Seifhennersdorf und Podještedcké Gymnasium Liberec: mit Plätzchen, Quiz, Rammstein und Karasek

10.12.2015
Seit 15 Jahren treffen sich die Schüler unserer Gymnasien regelmäßig 4 bis 5 mal pro Jahr zu gemeinsamen schulischen, sportlichen und kulturellen Veranstaltungen. Diesmal stand gemeinsames Lernen im Unterricht bei uns in Seifhennersdorf auf dem Programm. Eine 10. Klasse besuchte mit ihrer Deutschlehrerin Petra Beranová unsere Tschechischklasse 10. Zunächst zeigten uns die Liberecer eine Powerpoint-Präsentation über ihre Heimatstadt . Auch Max, Lisa-Marie und Moritz hatten eine tolle Präsentation über verschiedene deutsche Musikrichtungen vorbereitet. Diese kam sehr gut bei den tschechischen Gästen an (besondere Begeisterung gab es bei einem Rammstein-Video).

 

Anschließend wurde in gemischten Sprachgruppen gearbeitet. Die Schüler haben in der jeweils anderen Sprache Fragen gestellt und die Antwort aufgeschrieben. Aktuell zum “Nikolaus” und der Weihnachtszeit lösten sie ein Quiz über die weihnachtlichen Traditionen unserer Länder. Passend dazu gab es Plätzchen und Pfefferkuchen. Alle Schüler arbeiteten fleißig und halfen sich gegenseitig. So konnten sie sich gegenseitig kennenlernen und die gestellten Aufgaben erfüllen.

Nun stand noch eine Unterrichtsstunde mit unserer 6. Klasse auf dem Programm. Da diese erst ein Vierteljahr tschechisch lernen und die Liberecer ihre Deutschkenntnisse erweitern wollten, hat Frau Strauß als Geographie- und Tschechischlehrerin ein Quiz über Deutschland vorbereitet. Das war auch für die 6. Klässler nicht ganz einfach. Als Unterstützung halfen Schüler der 10. Klasse. Verlierer gab es keine, jeder erhielt anschließend die richtigen Lösungen und einen kleinen Preis als Erinnerung.

Nach einem Mittagsimbiss erwartete uns im Karasekmuseum der Räuberhauptmann “Karasek” alias Heiner Haschke. Der Gründer dieses Museums erzählte uns interessante Geschichten über Karasek und die damalige Zeit.

Ein interessanter Tag geht zu Ende, aber die nächsten Treffen sind schon geplant: ein Wiedersehen beim trinationalen Volleyballturnier “Sport statt Gewalt” in unserer Sporthalle und beim Gedenklauf in der Tipp-Sport-Arena in Liberec. Bei diesem Besuch werden wir uns wieder die Fotoausstellung anschauen, denn auch diesmal wollen unsere Schüler am Fotowettbewerb, zu dem schon seit 8 Jahren das Podještedcké Gymnasium aufruft, teilnehmen. Drücken wir die Daumen, dass auch diesmal wieder ein Preis an unsere Schüler geht.

 

Sprachentag

08.12.2015
Am 27.November hat die Tschechischschüler aus unseren neunten Klassen eine gleichaltrige Deutschklasse aus dem Gymnasium im benachbarten Rumburk besucht.

Auf dem Programm stand nach der Begrüßung durch Herrn Schubert Unterrichtsbesuch. Als erstes ging es in den Sportunterricht. Völkerball in gemischten Gruppen hat richtig Spaß gemacht! Weiter gab es unterschiedliche Fächer, je nach Stundenplan der einzelnen Neuner. Und danach ab in die Stadt! Die Schüler bewegten sich in deutsch-tschechischen Gruppen durch den Ort und erfüllten dabei Aufgaben vom Stadtspiel. Zusammenarbeit war äußerst gefragt – man musste die Fragen in tschechischer Sprache mit dem Wissen der deutschen Schüler in Verbindung bringen. Anschließend erfuhren die Schüler im Museum vieles über den Räuberhauptmann Karasek – den gebürtigen Tschechen, der in der Oberlausitz lebte. Und dann war es schon an der Zeit, zurück in die Schule zu gehen – der Weihnachtsmarkt hat begonnen! Für die tschechischen Schüler ein Ereignis besonderer Art.

Nun freuen sich unsere Tschechisch lernenden Neunklässler auf einen Gegenbesuch in Rumburk zum „Europatag“, dem besonderen Tag an der tschechischen Schule.

 

Weihnachtsmarkt am OGS als Besuchermagnet

28.11.2015

Tagelang wurde fleißig gebacken, gekocht und mit viel Geschick gebastelt, denn am letzten Freitag vor dem ersten Advent öffnete der traditionelle Weihnachtsmarkt am Oberland-Gymnasium seine Pforten. Wie bereits schon in den vergangenen Jahren wurde die Seifhennersdorfer Schule auch am 27.11.2015 zu einer regelrechten Pilgerstätte, so dass freie Parkplätze in der Umgebung plötzlich Mangelware geworden waren. In den Gängen des festlich geschmückten Schulhauses herrschte reges Treiben und die hohen Erwartungen der vielen Besucher wurden nicht enttäuscht. Das vielfältige Angebot an leckeren Speisen, Getränken und handwerklichen Erzeugnissen musste sich nicht hinter dem von anderen herkömmlichen Märkten verstecken – im Gegenteil. Wer nach einer Geschenkidee oder nach etwas ganz Besonderem als weihnachtliche Dekoration suchte, der wurde mit Sicherheit an einem der vielen Stände fündig. Und wenn einem beim Einkaufen, Schauen und Staunen der große oder kleine Hunger überkam, dann galt es nur noch dem verlockenden Duft zu folgen und die schwere Entscheidung zu treffen, ob deftig oder doch lieber süß.

Im Nachhinein kann man sagen, dass sich der große Aufwand wirklich gelohnt hat. Dieser Weihnachtsmarkt ist das beste Beispiel dafür, dass Teamwork zwischen Schülern, Eltern und Lehrern am OGS funktioniert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden!

Jugendpressekonferenz im Sächsischen Kultusministerium – Zwei Schülerinnen vom OGS  waren live dabei

22.11.2015
Am 12. November hatten Schülerzeitungsredakteure aus ganz Sachsen die Möglichkeit, unsere Kultusm12270280_790876477724337_1552458717_n (1)inisterin Brunhild Kurth im Rahmen einer Jugendpressekonferenz zu interviewen. Von unserem Gymnasium waren Ira Lange und Annabell Sbieschni dabei, die in dem folgenden Artikel ihre diesbezüglichen Eindrücke schildern.

Besser als wir erwartet hatten – Eindrücke vom Besuch bei der Kultusministerin

von Ira Lange und Annabell Sbieschni

Welche Erwartungen haben Schüler, wenn sie die Möglichkeit bekommen, die Kultusministerin höchstpersönlich zu treffen und ihr Fragen zu stellen, die ihnen wichtig sind?

Wir dachten, die Mehrzahl der anwesenden Herrschaften sei bei weitem älter als wir, dazu seriös gekleidet, und wir nahmen außerdem an, dass man uns vor der Veranstaltung im strengen Tonfall maßregeln würde, wie wir uns zu verhalten haben und welche Fragen wir stellen dürfen bzw. lieber unterlassen sollten.

Tatsächlich kam es aber ganz anders. Als wir das große Gebäude hinter dem Elbufer (kennen vielleicht einige von Konzerten) betraten, boten uns sofort nette Leute ihre Hilfe an und geleiteten uns in die 4. Etage des ehrwürdigen Gebäudes. Trotz unser 30minütigen Überpünktlichkeit waren wir nicht die Ersten. Jene, die bereits schon mit ihrer Anwesenheit glänzten, sahen genauso aus wie wir: Handy in der Hand, in der anderen viel zu viele Flyer und trotz des längeren Ausschlafens irgendwie übermüdet. Dann tauchten aber doch noch ein paar Leute mit Anzug, Diktiergerät und Spiegelreflexkamera auf, die Wichtigkeit ausstrahlen wollten. Da uns das nicht erschüttern konnte, bedienten wir uns erst einmal am Buffet mit Sprite und leckeren Schnittchen. Nachdem wir uns 15 Minuten lang mit Essen vollgestopft hatten, durften wir endlich den Saal betreten, der etwa so groß war wie unser Musikzimmer, jedoch mit knapp 70 Stühlen. Statt einer strengen Belehrung ermutigte uns Sebastian Opitz von der Jugendpresse Sachsen freundlich, ganz offen alle Fragen, die uns bewegen, zu stellen.

Um 14.30 Uhr betrat Burnhild Kurth in Begleitung ihres Pressesprechers, Herr Reelfes, den Raum. Sie erzählte uns erst etwas über ihr Team, mit dem sie eng zusammenarbeitet, ihren Tagesablauf sowie ihr Privatleben in Familie, wobei sie einen sehr freundlichen Eindruck machte.

Ein Schüler fragte sie, wie sie zur Bildungspolitik in Sachsen und in Deutschland stehe. Sie sei mit Sachsens Bildungspolitik sehr zufrieden, ließ sie uns wissen. Zu Deutschland wollte sie sich allerdings nicht äußern, sondern sagte nur, dass es oft Beschwerden bezüglich der verschiedenen Leistungsanforderungen und Ferienaufteilung gäbe.

Und dann – keinen wunderte es – ging sie zum scheinbar wichtigsten Thema des Tages, zur „Flüchtlingsproblematik“, über.

Sie betonte, wie wichtig es sei, dass an jeder Schule so genannte Vorbereitungsklassen, wo die Neuankömmlinge Deutsch und andere wichtige Grundlagen erlernen, eingerichtet werden. Durch bessere Bildung der Kinder und auch der Erwachsenen erhoffe sie sich bald weniger Leerstellen. Sie möchte, dass nicht nur deutsche Schüler, sondern auch Eltern lernen, diese Menschen zu integrieren. Außerdem wünsche sie sich, dass viel mehr Schüler dabei selbst aktiv werden und etwas für Flüchtlinge tun, so wie zum Beispiel eine Schule in Leipzig. Dort haben Schüler aus der Oberstufe das Projekt „Schüler – eine Welt“ aufgebaut. In diesem Rahmen versuchen sie Kindern, aber auch Erwachsenen in den Notunterkünften die Sprache, wichtige Lebensgrundlagen in dem fremden Land und dessen Gesetze so näher zu bringen, damit sie diese verstehen.

Auf die Frage einer Schülerin, warum denn jetzt plötzlich, obwohl überall an den Schulen Lehrer fehlen, Lehrkräfte für die Flüchtlinge da wären, antwortete Frau Kurth zuerst nur: „Um so mehr Schüler, um so mehr Lehrer!“. Doch anschließend ging sie noch einmal näher auf die Problematik des Lehrermangels ein, indem sie darüber aufklärte, dass zur Zeit die älteren Semester bei den Pädagogen sehr gut vertreten seien, mittlere dagegen kaum und junge Lehrer gäbe es an unseren Schulen inzwischen eine ganze Menge. Letzteres sei zwar sehr erfreulich, doch gerade die junge Altersgruppe möchte auch familiäre Pläne umsetzten. Das bedeute wiederum, dass junge Mütter über längere Zeit ausfallen. Dann wäre es schwierig, schnell qualifizierte Vertretungslehrer zu finden.

Abschließend forderte sie noch, dass die Lehrer mit ihren Schülern mehr über Politik und aktuelle Geschehnisse reden sollten.

Nach dieser eineinhalbstündigen Konferenz konnten wir noch ein Foto mit der Kultusministerin machen und nutzten dabei die Möglichkeit, uns kurz mit ihr zu unterhalten. Als wir erzählten, dass wir vom Oberland-Gymnasium kämen, wusste sofort Beschied und freute sich, dass unser Bau nun endlich vorangeht.

Auch wenn wir es uns vorher alles ganz anders vorgestellt hatten, sind wir uns doch im Nachhinein einig, dass es recht interessant und somit besser als erwartet war.

Jakob Worbs glänzt beim Physik-Spezialistenlager

21.11.2015
Drei abwechslungsreiche interessante Tage liegen hinter SAMSUNG CAMERA PICTURESJakob Worbs aus der Klasse 10a, der unsere Schule beim Physik-Spezialistenlager vertreten hat.

Bereits zum 14. Mal trafen sich naturwissenschaftlich besonders begabte Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 7 bis 12 auf der Windmühle in Seifhennersdorf. Voraussetzung für die Qualifikation an diesem spannenden Event war eine erfolgreiche Teilnahme an der 2. Stufe der Sächsischen Physik-Olympiade.

Vom 16. bis 18. November 2015 galt es für den wissenschaftlichen Nachwuchs, in Gruppen knifflige Aufgaben zu lösen. Es wurden verschiedene Experimente, unter anderem Spektroskopie, Programmierung von Robotern und Looping-Bahnen, durchgeführt. Am spektakulärsten war aber der Bau von Nudelbrücken, wo die Schüler aus einer bestimmten Menge verschiedenster Nudeln eine Brücke konstruieren mussten, die Stabilität garantieren sollte. Nach deren Haltbarkeitstest standen die glücklichen Gewinner fest, zu denen auch unser Jakob Worbs gehörte. Mit seinem Team konnte er sich zudem noch über den Gesamtsieg bei diesem regionalen Leistungsvergleich freuen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg!

Kleine Schlaumeier stellen sich vor

16.11.2015
Am Sonnabend, den 7. November 2015, öffneten die Türen am OGS für kleine Schlaumeier. Der „Schlaumeier-Wettbewerb“ ist seit Jahren eine Tradition an unserem Gymnasium.

In diesem Rahmen zeigten 51 Viertklässler aus den verschiedenen Grundschulen unserer Region, was sie in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch drauf haben. Die Besten durften sich über eine Urkunde als Anerkennung freuen.

Dies sind die Sieger:

Mathematik:

  1. Platz Marvin Neumann GS Leutersdorf
  2. Platz Elise Noack und Lia-Fabienne Opitz Pestalozzi-GS Großschönau
  3. Platz Lena Liebe und Max Brückner Pestalozzi-GS Großschönau

Deutsch:

  1. Platz Vanessa Kahlert Pestalozzi-GS Eibau
  2. Platz Emily Julie Helm Pestalozzi-GS Großschönau
  3. Platz Lisa Marschall Fichte- GSZ Neugersdorf

Englisch

  1. Platz Emma Israel GS Leutersdorf
  2. Platz Elektra Merkel Pestalozzi-GS Großschönau

 

Wir gratulieren nochmals den Preisträgern

Ein Tag bei Gericht und im Gefängnis

16.11.2015

Am Mittwoch, den 4.11.2015 unternahmen wir, die Klasse 10b, im Rahmen des GK-Unterrichts eine Exkursion nach Bautzen, um an einer Gerichtsverhandlung teilzunehmen und die JVA zu besuchen. Begleitet haben uns Frau Koch, die die Exkursion organisiert hatte, und unsere Klassenleiterin Frau Gaier.

Um 7:45 Uhr fuhren wir von Neugersdorf <!–more–>mit dem Zug nach Bautzen. Dort angekommen, gingen wir zunächst zum Gericht, wo um neun Uhr die Verhandlung begann, zu der wir bereits angemeldet waren. Am Eingang wurden wir kontrolliert, um sicher zu gehen, dass keiner waffenähnliche Gegenstände bei sich trägt. Als alle im Gerichtssaal Platz genommen hatten, begann die Verhandlung. Verhandelt wurde ein Fall von Körperverletzung. Das Ereignis lag schon eine Weile zurück, und so waren schon einige Verhandlungstermine vorausgegangen. Nun sollte endlich eine Entscheidung in diesem Fall getroffen werden. Der Angeklagte und einige Zeugen wurden zu dem Vorfall befragt. Leider mussten wir das Gericht um elf Uhr schon wieder verlassen, um pünktlich in der JVA zu sein, wo wir für eine kleine Führung angemeldet waren. Deshalb wissen wir leider nicht, wie die Verhandlung ausgegangen ist, aber wir werden demnächst darüber informiert. An der JVA wurden wir schon erwartet. Wir besichtigten zunächst das Gelände und einige Gebäude. Auf den ersten Blick sieht es dort eher wie in einem Krankenhaus aus und nicht wie im Gefängnis. Doch das war nicht immer so, denn vieles ist erst neu renoviert worden und modern eingerichtet. Auch Schulräume, Freizeiteinrichtungen und sogar eine Kirche gibt es für die Gefangenen. Zum Schluss sahen wir noch einen kurzen Film über die JVA.

Nachdem wir noch eine Stunde Freizeit in Bautzen verbracht hatten, ging es mit dem Zug auch schon wieder nach Hause. Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen kamen wir gegen 16:30 Uhr wieder in Neugersdorf an. Es war für uns alle eine sehr interessante Exkursion.

Atemlos durch London

09.11.2015
Am 17. Oktober war es endlich soweit. Schon lange hatten die London-Fahrer mit großer Vorfreude diesen Tag herbeigesehnt, an dem die Sprachreise nach Großbritannien beginnen sollte. Natürlich wussten alle, dass es sich dabei um keine Erholungsreise handeln würde, sondern Action pur angesagt war.

 

Bereits die Anreise mit dem Bus erschien wie ein nicht enden wollendes Abenteuer, denn sie dauerte geschlagene neunzehn Stunden! Kaum dass wir in der britischen Metropole angekommen waren, tauchten wir auch schon in das bunte Großstadtleben ein. Wie es sich für kulturbegeisterte Gymnasiasten gehört, statteten wir zuerst Shakespeare´s Globe Theater einen Besuch ab. Unsere Freizeit auf der Oxford Street verging viel zu schnell. Hier gibt es jede Menge coole Läden, Shopping-Center und verschiedenste Restaurants, so dass jeder auf seine Kosten kam. Anschließend ging es zu Madame Tussaud’s, wo unzählige Fotos mit den Wachsfiguren der Lieblingsstars, Superhelden und diversen Promis gemacht wurden.

Am Abend wurden wir von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Wir wohnten in Catford, etwas außerhalb von London.

Atemlos ging es die nächsten Tage weiter auf Entdeckungsjagd. Eine optimale Vorstellung von der Stadt, ihrer Größe und den vielfältigen Sehenswürdigkeiten bekam man bei einer Stadtrundfahrt, welche uns in die schönsten Ecken Londons führte. Vor dem Buckingham Palace gab es natürlich einen Fotostopp. Das Musical Mama Mia entführte uns in die wilden Siebziger, wo die schwedische Popgruppe Abba die Musikszene aufmischte. Mein persönliches Highlight der Reise war die Besichtigung der Harry Potter Filmstudios, bei der wir hinter die Kulissen des Drehs von Harry Potter schauen konnten.

Am Mittwochabend, den 21. Oktober, hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen und auch wenn wir aus Wettergründen nicht mehr mit dem London Eye fahren konnten, war es eine sehr schöne und erlebnisreiche Reise.

Wir können jedem Schüler der künftigen neunten und zehnten Klassen nur empfehlen, sich diese großartige Gelegenheit, London und damit verbunden den britischen Lifestyle kennenzulernen, nicht entgehen zu lassen. Auch wenn die Fahrt lang und somit etwas kräftezehrend war, so hat sie sich dennoch absolut gelohnt.

H.Franke

 Kreisfinale 2015 im Fußball

06.11.2015
IMG-20150926-WA0006Nachdem sich das Oberlandgymnasium für das Kreisfinale qualifizieren konnte, stand dieses nun am Freitag dem 25.09.2015 an. In der Wettkampfklasse II, also die Jahrgänge 1999 bis 2002, machten sich 14 unserer Schüler am frühen Morgen auf den Weg in das Weinau-Stadion in Zittau. Leider konnte nicht mit der Original-Mannschaft aus der Qualifikation angetreten werden, da einige Schüler der Klasse 9 im Surflager unterwegs waren. Somit wurde die Truppe durch einige Spieler des Jahrgangs 1999 aufgefüllt. Pünktlich um 9 Uhr startete das Turnier in Zittau, für das neben dem Oberlandgymnasium Seifhennersdorf noch das Gymnasium aus Löbau, das Christian-Weise-Gymnasium und die Parkschule, jeweils aus Zittau, qualifiziert waren. Das erste Spiel unserer Jungs sollte gleich gegen das Gymnasium aus Löbau stattfinden. In der Qualifikation einige Wochen zuvor wurde gegen diese Mannschaft 2:0 verloren. Auch dieses Mal hatten wir gegen diese eingespielte Mannschaft nicht wirklich viel entgegenzusetzen und verloren 0:3. Das zweite Spiel gegen das Christian-Weise-Gymnasium aus Zittau startete deutlich besser. Unsere Jungs hatten mehr vom Spiel und gingen relativ schnell mit 1:0 durch Timur Rudolph in Führung. Leider hielt diese nur wenige Sekunden. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, welche von den Zittauern konsequenter genutzt wurden. Beim Stand von 1:2 wurde eine gute Chance ausgelassen, was im Fußball oft bestraft wird, so auch dieses Mal. 1:3 hieß es am Ende und 2 verschuldete Elfmeter in 2 Spielen standen zu Buche. Im letzten Spiel gegen die Parkschule aus Zittau sollte noch einmal ein Sieg her. Dementsprechend motiviert gingen alle in dieses Spiel. Leider gerieten wir wieder schnell in Rückstand, was ein bisschen die Luft aus dem Spiel nahm. Nach der Pause wurde eine Flanke von Benjamin Antes durch einen Zittauer Spieler zum 1:1 ins eigene Tor verlängert, sodass mit diesem Stand zumindest der dritte Platz gesichert wäre. Doch auch im dritten Spiel sah sich der Schiedsrichter gezwungen, auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Hierbei behielt unser Torhüter Tim Mutzke die Nerven und verhinderte mit einer sehenswerten Parade den drohenden Rückstand. Beim 1:1 blieb es auch am Ende, so dass das Oberlandgymnasium doch den 3. Platz erreichen konnte. Unser Glückwunsch geht an das Gymnasium aus Löbau, welches nun zum Regionalfinale fahren darf.

Das Oberlandgymnasium trat mit folgenden Schülern an:

  1. Rudolph, W. Mutscher, F. Herzog, B. Antes, J. Kraus, B. Rausendorf, L. Hanfeld, A. Haider, A. Arlt, A. Deckert, M. Schuster, H. Senf, E. Freitag, R. Schnabel, T. Mutzke

 

Post aus Kenia: Unser Patenkind sagt „Danke“!

04.11.2015
„Wir müssen helfen, die Ursachen von Armut und Elend iOLYMPUS DIGITAL CAMERAn den Ländern der Dritten Welt oder dort, wo Bürgerkrieg herrscht, zu bekämpfen“, sagte unser Bundespräsident J. Gauck in seiner Rede anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit.

Auch wir, hier am Oberland-Gymnasium, wissen, wie wichtig es ist, Hilfsbedürftige zu unterstützen. Im Dezember 2011 übernahmen wir die Patenschaft für George Kitonga aus Kenia, der in einem SOS-Kinderdorf in der Nähe von Nairobi lebt.Auch dank unserer jährlichen Spende von 365,- Euro ist seine Zukunft vorerst gesichert.

Er hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt, schreibt uns seine Kinderdorf-Mutter in einem kürzlich erhaltenen Brief. Am 6. Dezember wird er 15 Jahre alt. Er wächst sehr schnell, so dass er jedes halbe Jahr neue Kleidung braucht, weil die alte zu klein geworden ist.

Wie jeder Junge seines Alters mache auch George hin und wieder Fehler, aus denen er seine Lehren zieht. Er sei ein wundervoller Junge, schwärmt seine Kinderdorf-Mutter. Sie charakterisiert ihn als hilfsbereit und sehr selbständig. Er spielt gern Fußball, doch den meisten Spaß hat er, wenn er mit seinen Freunden auf dem Trampolin springen kann.

In der Schule lernt er sehr gut und zielstrebig. Seine Stärken liegen vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern. Er erledigt seine Hausaufgaben gewissenhaft und stets pünktlich.

Er weiß genau, wie wichtig eine gute Lerneinstellung ist, denn er möchte später studieren, Ingenieur werden und so zur Entwicklung seines rückständigen Heimatlandes beitragen.

Doch seine Ausbildung kostet natürlich auch viel Geld. Mit unserer Spende können wir ihm helfen, seinen Zukunftstraum zu verwirklichen.

Und dafür dankt er allen Schülern und Lehrern vom Oberland-Gymnasium.

Neuntklässler gehen „baden“ – Das sportliche Profil im Surf- und Segellager Blossin

04.11.2015
Mit den wärmsten Pullovern bewaffnet, traten wir, die 2 Sportprofilklassen, den Herausforderungen des Surf- und Segellagers entgegen. Los ging es am Montag, den 21.09. Bis Freitag hatten wir Zeit, um die Kunst des Segelns oder des Surfens zu erlernen und schließlich den Grundschein in der Tasche zu haben.

Zugegeben: In nur 4 Tagen segeln oder surfen zu lernen, war für viele von uns unvorstellbar. Doch wir wurden eines Besseren belehrt. Etwas unsicher, was uns genau erwarten würde, ging es mit einer abwechslungsreichen Zug-Bus-Zug-Verbindung in Richtung Blossin. Schon am ersten Tag durften die Surfer sich mit ihrem Board vertraut machen und auch die Segler lernten als Erstes, wie sie ihr Segel setzten mussten. Bis Donnerstag bildeten uns unsere Lehrer, die nebenbei echt cool waren, aus, denn Donnerstag war es soweit. Es galt, sich der theoretischen und der praktischen Prüfung zu stellen, die alle gut überstanden und bestanden haben.

Freitag früh erfolgte dann schon wieder die Abreise. Nach einem stärkendem Frühstück machten wir uns auf, um erst vier Kilometer zu laufen und dann die Heimreise mit derselben Zug-Bus-Zug-Verbindung anzutreten.

Nun müssen wir bloß noch auf unsere Grundscheine zu warten, welche uns per Post zugeschickt werden.

Auch wenn das Schlafen in den Zelten durch die nächtliche Kälte manchmal zur Herausforderung wurde, sind wir uns einig, dass es eine echt tolle Erfahrung war.

Wir bedanken uns beim Surf- und Segellager Blossin und unseren Lehrern Chris und Robert!

Unser Ausflug nach Limbach

04.11.2015

von Romy Lindner, Klasse 5b

Als „Neue“ auf dem Gymnasium durften die 5. Klassen mit ihren Klassenleitern Frau Müller und Herr Walter die letzte Woche vor den Herbstferien in Limbach verbringen.

Unter dem großen Thema Raumfahrt ging es bei Sport, Spiel und Spaß hauptsächlich um das gegenseitige Kennenlernen. So haben wir tolle Teamspiele gemacht, bei einer Wanderung zur Göltzschtalbrücke die Gegend kennengelernt, eine abenteuerliche Waldrallye veranstaltet und uns im Wellenbad richtig ausgetobt. Am Dienstagabend war in der Turnhalle neben dem Schullandheim Disco angesagt.

Die Besuche im Planetarium und im Raumfahrtmuseum brachten uns das nötige Hintergrundwissen für den Bau unserer eigenen Raketen, welche wir am letzten Tag vor der Heimfahrt starten ließen. Alle Raketen sind abgehoben, wenn auch mit zum Teil kuriosen Flugbahnen.

Meine persönlichen Höhepunkte waren der Besuch im Wellenbad, das Basteln einer Sonnenuhr und die Waldrallye.

Wenn alle Klassenfahrten so schön sind wie diese, freue ich mich schon auf die nächste! Vielen Dank für diese tollen erlebnisreichen Tage.

Liegt Seifhennersdorf am Ende der Welt?

27.10.2015

Antwort auf diese Frage gibt die Sendung „360 Grad Seifhennersdorf“, welche von 28 Schülern der 9. Klassen im Rahmen der Projektwoche im naturwissenschaftlichen Profil produziert worden ist.

Der Beitrag ist über mehrere Wochen jeweils Montag ab 17 Uhr im Internet zu hören unter:

www.saek.de/webradio/live-stream-reinhoren bzw.

http://www.saek.de/360-seifhennersdorf-ein-auditiver-rundblick-ueber-eine-kleinstadt-an-der-deutsch-tschechischen-grenze/

Reinhören lohnt sich!

Hurra, es sind Herbstferien

10.10.2015

Schüler und Lehrer freuen sich derzeit in ganz Sachsen über die HerbstferienOLYMPUS DIGITAL CAMERA. Die freien Tage werden auf unterschiedliche Weise sinnvoll zur Erholung und Bildung genutzt. So begeben sich Schüler aus den Klassen 9 und 10 mit Projektleiterin Frau Wünsche auf eine Sprachreise nach London. Diese Weltstadt gilt nicht nur crazy und ist vor allem bei Jugendlichen beliebt, sondern sie hat eine besondere Bedeutung als Kulturmetropole und verkörpert typischen britischen Lifestyle. Oft werden die Herbstferien auch zum gemeinsamen Familienurlaub genutzt, entweder geht es zum Sonne tanken in den Süden oder man erkundet die nähere Umgebung. Für alle, die nicht auf Reisen gehen, gibt es auch bei uns in der Umgebung vielfältige Möglichkeiten, damit keine Langeweile aufkommt.

Wir wünschen allen Schülern und Lehrern bei bestem Wetter erlebnisreiche und erholsame Ferien!

Pädagogischer Tag an der Hochschule Zittau/Görlitz ermöglichte interessante Einblicke

03.10.2015

Während die Schüler des OGS einen schulfreien Tag bei schönstem Herbstwetter genießen konnten, stand für die Lehrer der 2. Oktober 2015 als Pädagogischer Tag im Zeichen der Weiterbildung.

Es ging dabei um die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Zittau/Görlitz und dem Oberland-Gymnasium Seifhennersdorf.

Bei interessanten Vorträgen sowie der Besichtigung hochmoderner Laboratorien bekamen die Lehrer vertiefende Einblicke in Bezug auf die Vielfalt der Studiengänge dieser Hochschule sowie damit verbundene Perspektiven.

In Zukunft muss ein gemeinsames Arbeitsgremium ein Programm entwickeln, um das MINT-Image (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) zu verbessern. Das sollte vor allem durch eine noch stärkere Vernetzung des theoretischen Schulwissens mit praktischen Erfahrungen ermöglicht werden. Besonders wichtig sind dabei kontinuierliche terminlich fixierte Aktivitäten wie Schülerpraktika, Girlsday oder auch die BELL.

Es ist wichtig, dass Schüler, insbesondere Abiturienten, auch bei der Wahl ihres Studienplatzes auf die kompetente Unterstützung durch ihre Lehrer zurückgreifen können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, vordergründig auf regionale Standorte, wie die Hochschule Zittau/Görlitz, zu orientieren.

Im Rahmen dieses Pädagogischen Tages ist man auf dem Weg zur Verwirklichung dieser Zielstellungen bereits ein gutes Stück vorangekommen.

Link zur Hochschule Zittau/Görlitz

Viertklässler bekommen einen Eindruck vom OGS

01.10.2015

Bereits zum vierten Mal in Folge finden bei uns am OGS die sogenannten „Schnuppertage“ statt. Viertklässler aus den Grundschulen der Umgebung bekommen dabei vom 28. September bis 9. November 2015 die Möglichkeit, den Schulalltag am Oberland-Gymnasium näher kennenzulernen.

Schon im Vorfeld konnten die interessierten Grundschüler entsprechend ihrer individuellen Neigungen ein spezielles Fachgebiet aus 4 unterschiedlichen Modulen wählen.

Im Bereich Deutsch/Musik/Kunst stand das kreative Arbeiten im Vordergrund, bei dem unter anderem die Sage vom „Rattenfänger von Hameln“ beim Schattentheater zum Leben erweckt wurde.

Wer sich dagegen für Englisch und Geografie entschieden hatte, der durfte sich auf manche Überraschungen, die ihn bei einer Reise um die Welt erwarteten, freuen. Der naturwissenschaftliche Nachwuchs verfolgte im Chemiezimmer spannende Experimente zu unterhaltsamen Geschichten. Für die besonders Sportlichen hieß es schließlich „Mach mit – bleib fit“, was sich keiner zweimal sagen ließ, denn in unserer modernen Sporthalle macht Bewegung Spaß.

Für die Mädchen und Jungen aus den vierten Klassen war es ein Schultag der etwas anderen Art, doch keinesfalls ein verlorener Tag, denn sie haben allerlei Neues gelernt und dabei Spaß gehabt.

Und das verdanken sie nicht nur den engagierten Lehrern, welche diese Veranstaltung geplant und organisiert haben, sondern vor allem auch den Schülern vom OGS, die jenen bei deren erfolgreicher Durchführung mit viel Freude an der Sache zu Seite standen.

Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

Heute schon auf Sendung? – Schüler machen Radio

23.09.2015

Tag für Tag Vokabeln pauken, schwierige Mathehausaufgaben lösen oder Gedichte aus längst vergangenen Zeiten interpretieren – zugegeben, Schüler haben es nicht immer leicht.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Eine Radiosendung zu produzieren wäre dagegen bestimmt eine viel coolere Sache. Doch ist so etwas überhaupt mit dem Lehrplan zu vereinbaren? Ja, es ist.

Im Profil-Unterricht der Klassenstufe 9 spielt das Thema „Kommunikation“ eine wichtige Rolle und in diesem Zusammenhang geht es natürlich auch um die verschiedenen Medien.

Als Verbindung zwischen Theorie mit der Praxis gibt es die sogenannte Projektw oche, bei der seit Montag dieser Woche von Schülern eine Radiosendung über Seifhennersdorf produziert wird. Diese Arbeit erweist sich nicht nur als abwechslungsreich und interessant, sondern man lernt dabei vieles, was auch im späteren Leben gefragt sein wird. Da geht es beispielsweise um die KontaktaOLYMPUS DIGITAL CAMERAufnahme zu Unternehmen, Vereinen oder Personen des öffentlichen Lebens, insbesondere natürlich worauf man dabei achten muss, um erfolgreich zu sein. Man lernt das selbständige Planen und Organisieren von Arbeitsprozessen, wobei auch der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Es werden Interviews geführt, das Tonmaterial wird gecheckt und schließlich so zusammengefügt, dass zum Schluss eine richtige Radiosendung dabei herauskommt.

Am Freitag soll das Ergebnis präsentiert werden, auf das wir schon jetzt gespannt sind. Wir werden darüber weiter berichten.

Kulturerlebnis im Oberland – Eindrücke vom Besuch des Theaterstücks „Die armen Weber“

16.09.2015

Die meisten von uns bedauern, dass wir hier im ländlichen Raum viel zu wenig GelegeOLYMPUS DIGITAL CAMERAnheit haben, Kultur zu genießen, es sei denn, wir nehmen weite Wege und relativ hohe Kosten dafür in Kauf. Doch wahrscheinlich wissen nur die wenigsten, dass es in Neugersdorf so etwas wie eine kleine Kulturinsel gibt, die besagtem Problem Abhilfe verschafft, nämlich die Theaterscheune.

 

Seit etwa 2 Jahren gibt es dieses interessante Projekt, was von Dietmar Blume mit viel Engagement und noch mehr Idealismus aufgebaut wurde. Er selbst ist Profi, was das Theater betrifft, denn er hat an der Schauspielschule „Ernst Busch“ studiert und arbeitet jetzt am Theater in Luxemburg. In seiner freien Zeit ist er hier in Neugersdorf tätig. Seine Stücke schreibt und inszeniert er selbst, greift dabei auch auf Klassische Werke und aktuelle Themen zurück. Sein Ziel ist es, den Menschen hier vor Ort die Möglichkeit zu geben, Kultur hautnah erleben zu können. Vor allem aber möchte er junge Leute ansprechen, ihr Interesse wecken, um sie vielleicht sogar zum Mitmachen zu bewegen.

 

Die Schüler der Klasse 9a wollten seine Arbeit näher kennenlernen und haben deshalb am 15.09.2015 das Stück „Die armen Weber“ besucht. Nur wenig auf das vorbereitet, was sie erwarten würde, wollten sie sich überraschen lassen.

Anhand einer Familiengeschichte erlebten sie eine Zeitreise durch mehr als 100 Jahre der Oberlausitzer Textilgeschichte. Als Leitmotiv dient dabei das inzwischen abgerissene Lautex-Gebäude, im Volksmund „Weißer Riese“ genannt, ein Unternehmen, was 1833 von C.G. Hoffmann gegründet wurde und einst zu den bedeutendsten Textilbetrieben in Sachsen gehörte. Das Theaterstück erzählt fünf ineinander verwobene Zeitabschnitte der Textilgeschichte: Vor dem ersten Weltkrieg – Vor dem zweiten Weltkrieg – 40 Jahre DDR – Wiedervereinigung und Abriss des Gebäudes 2014.

Einig waren sich am Ende alle Schüler darin, dass sich der Besuch der Theaterscheune wirklich gelohnt hat. Überrascht und begeistert lobten sie vor allem die Requisiten sowie die Kulisse mit unterschiedlichsten Gegenständen als authentisches Zeitzeugnis, die viel Liebe zum Detail offenbart. Auch die Leistung der beiden Schauspieler konnte die jungen Zuschauer voll und ganz überzeugen. Sie fanden zudem die Handlung mit dem starken regionalen Bezug interessant, wenn auch nicht immer ganz leicht verständlich, besonders weil manche historische Kenntnisse als Hintergrundwissen fehlten. Manch einer hätte sich noch etwas mehr Action gewünscht, was aber der allgemeinen Begeisterung für die Veranstaltung keinen Abbruch tat.

Die Schüler der Klasse 9a wollen auf jedem Fall mehr, mehr Kultur aus der Theaterscheune. Und einige der Jugendlichen könnte sich gut vorstellen, gemeinsam mit Dietmar Blume ein Stück zu inszenieren und und in seinem Haus auf der Bühne zu stehen.

 

Medaillenregen in Zittau

09.09.2015

Mit großem Erfolg nahmen die Schülerinnen und Schüler des Oberland-Gymnasiums Seifhennersdorf an den Kreis- Kinder- und Jugendspielen in Zittau teil. Insgesamt 17 Teilnehmer/innen machten sich am 25.06.2015 auf den Weg nach Zittau um sich in verschiedenen Lauf- Sprung- und Wurfdisziplinen der Leichtathletik mit anderen Kindern und Jugendlichen ihrer Altersklasse zu messen. In spannenden Wettkämpfen gelang es unseren Schülerinnen und Schülern tolle Leistungen zu erzielen und dabei konnten viele Medaillen gewonnen werden. So erkämpften, zum Beispiel Lenny Groll und Reni Rudolph gleich in ihrer ersten Disziplin Hochsprung und Caty Czeszine im Kugelstoßen ,die Goldmedaille. Weitere Medaillen von Alexander Weise, Max Hornischer, Kilian Wenzel oder Berta Leubner folgten. Für die größte Überraschung an diesem Tag sorgte die Mädchenstaffel über 4×100 Meter. Mit Caty und Berta starteten zwei Läuferinnen, die 2 bis 3 Jahre jünger waren, als ihre Konkurrentinnen. Zusammen mit Reni Rudolph und Emma Riedel gelang ein sensationeller Sieg in dieser Disziplin. Zum Abschluss dieses anstrengenden Tages konnten sich Benjamin Antes und Berta Leubner über 800 Meter noch einmal die Silbermedaille sichern.

Space Camper bedanken bei Herrn Steffen Brückner von der Allianz Seifhennersdorf

05.09.2015

„Kultur ist besser als jedes andere Medium geeignet, Brücken zwischenOLYMPUS DIGITAL CAMERA unterschiedlichen Mentalitäten, Sprachen und Generationen zu bauen“, heißt es im Vorwort der Allianz Kulturstiftung.

Und gerade darum geht es bekanntlich auch bei dem Internationalen Space Camp Projekt, in das Schüler vom Oberland-Gymnasium Seifhennersdorf seit nunmehr zwölf Jahren involviert sind. Mit Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturkreisen der ganzen Welt erforschen die Achtklässler unseren Kosmos. Auf diese Weise kommen sich die Jugendlichen aus verschiedenen Ländern näher, lernen einander kennen, sich besser verstehen und bauen schließlich Vorurteile ab.

Natürlich sind die Kosten für die Teilnahme an diesem Projekt nicht unerheblich. Ohne finanzielle Unterstützung von außerhalb wäre manchem Schüler diese großartige Erfahrung versagt geblieben.

Am 4. September 2015 bedankte sich eine Abordnung der Space Camper im Namen der gesamten 19 Teilnehmer vom Oberland-Gymnasium bei der Allianz Seifhennersorf mit einem repräsentativen Aufsteller. Ein besonderes Dankeschön gilt dabei Herrn Steffen Brückner, Generalvertreter von Seifhennersdorf, welcher sich für die Übernahme eines Teils der anfallenden Kosten sehr engagiert hat.

Diese großzügige Geste macht deutlich, dass der Allianz Bildung und Kultur im Zeichen von Toleranz und Völkerverständigung wirklich am Herzen liegen.

Willkommen am Oberland-Gymnasium

29.08.2015

Für 45 Mädchen und Jungen war die erste Schulwoche eine ganz besondere, denn die neuen Fünftklässler kamen mit hohen Erwartungen an das Oberland-Gymnasium. Doch auch viele Fragen waren mit dem Schulwechsel verbunden: Wie werden die neuen Mitschüler sein? Sind die Lehrer am Gymnasium strenger als auf der Grundschule? Werde ich an dieser großen Einrichtung schnell den Überblick verlieren?

Wenn die Schüler nach den Erfahrungen der ersten Tage Bilanz ziehen, zeigt sich auf den meisten Gesichtern ein zufriedenes Lächeln. Alle Befürchtungen waren umsonst.

Die ersten drei erlebnisreichen Tage standen im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens. Gemeinsam wurden das Gymnasium sowie dessen Umgebung erkundet, wobei auch manche neue Freundschaften entstanden. Mit Erleichterung kamen unsere derzeit Jüngsten zu dem Schluss, dass die Lehrer hier sehr nett seien. Am meisten sind sie allerdings von den modernen interaktiven Tafeln begeistert. Damit mache das Lernen richtig Spaß, waren sich die Mädchen und Jungen einig.

Mögen ihre positiven Eindrücke auch weiterhin bestehen bleiben und sie sich an unserer Schule wohlfühlen! Wir wünschen ihnen viel Spaß und Erfolg beim Lernen!

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