Schuljahr 2014/15

Unsere grandiose Studienfahrt nach Budapest

10.07.2015
DSC01544Abfahrt war am 5. Juli 2015 um 05:30 Uhr an unserem Gymnasium. Alle Schüler zeigten höchst motivierte Gesichtszüge und waren komplett ausgeschlafen, so wie an jedem Schultag. Auf der 10-stündigen Busfahrt durchlebten wir Bogenschießübungen (natürlich im Bus), gefühlt mehrstündige Toilettenpausen und Mario-Kart-Ausraster, also alles in allem eine ganz normale Busfahrt. Nach unserer Tour durch die tschechische Idylle, durch Österreich einschließlich Wien und die ungarische Tiefebene erreichten Wir die boomende Touristenhochburg Dunaharaszti nahe der Hauptstadt Budapest. Endlich konnten wir die rustikalen Bungalows mit Küchenkomplettausstattung von einem Topf für rund 30 Leute und unbeschreiblichem Liegekomfort der Betten beziehen. Der Bungalow F 18, welcher auch die sich stets sorgenden und charmanten Betreuer Mandy und Doris temporär beheimatete, kristallisierte sich im Laufe der Tage als Partyhochburg heraus.
Die kulinarische Bandbreite des Frühstücks am nächsten Morgen war schier unüberschaubar. Die hohe Qualität der angebotenen Lebensmittel führte zu langen Warteschlangen noch weit nach Eröffnung des Buffets in der Ess- und Festhalle des romantisch gelegenen Finnhüttenparadieses.

Der Montag diente zur Erholung und Vorbereitung auf die potentiellen Anstrengungen des in den folgenden Tagen stattfindenden Kulturprogramms. Wir relaxten am „karibischen“ weißen Sandstrand unter der heißen ungarischen Sommersonne. „The Machine“ auch bekannt als „Partymaus“, welcher um absolute Diskretion bat, erspähte, nach eigener Aussage, flotte ungarische Muttis an dem selbigen und sorgte damit für heiteres Gelächter. Über alles weitere wird jedoch der Mantel des Schweigens gehüllt. Der restliche Tag war von wilden Planschereien im thermalwarmen See, schweißtreibenden sportlichen Aktivitäten (besonderes bei intensiven Volleyballmatches) und dem Verzehr ungarischer Spezialitäten geprägt. Wakeboardkünste einiger besonders Verwegener krönten den Tag. Total erschöpft aber glücklich fielen wir abends SCHNELL in unseren kuschlig warmen Bungalows ins Bett.
Nach einer kurzen, ungefähr 2-stündigen Busfahrt landeten wir am dritten Tag in Visegrad und bestiegen mit „großer Begeisterung“ bei angenehmen 40° C die gut erhaltene Burgruine. Die Gemüter wurden jedoch durch den tollen Panoramablick über das Donauknie, zumindest teilweise, beruhigt. Die schon erprobten Bogenschusskünste aus dem Bus testeten die modernen Raubritter unserer Jahrgangsstufe am realen Objekt und zerlegten die Pappgegner mit gezielten Schüssen. Nach dem Genuss typisch ungarischer Hamburger traten wir die Rückfahrt nach Dunaharaszti an. Am Nachmittag blieb uns noch genügend Zeit, um die Annehmlichkeiten unserer am See gelegenen Bungalowsiedlung wieder ausgiebig zu genießen.
Am Mittwoch folgte dann das angekündigte Highlight der Studienfahrt: unser Trip nach Budapest. Unser Fremdenführerveteran Tibor mir 30 Jahren Berufserfahrung über Wetter und Geschichte Budapests und Ungarns begrüßte uns mit den Worten: „ Jetzt geht’s rund sagte der Frosch und sprang in den Ventilator“. Tibor lotste unseren Bus während der interessanten Tour durch zahllose Baustellen, zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt und führte uns durch die historischen Etappen Ungarns. Das pompöse Parlament ähnelte eher einem Palast und ist überhaupt nicht mit dem Deutschen zu vergleichen. Ein kleiner robuster Ungar, Karl der Große – so sein Name, führte uns durch das Haus und festigte in uns den Glauben, dass es in ganz Europa kein schöneres Parlamentsgebäude gibt und Besuche von unserer Bundeskanzlerin und dem russischen Präsidenten mehr als nur erwähnenswert sind. Der Blick auf die Stadt von der Fischerbastei zum Abschluss unserer Tour wurde uns durch ein Gewitter mit sintflutartigem Regen verwehrt. Tibor werden wir so schnell nicht vergessen, denn er lehrte uns eine Weisheit fürs Leben: “Lieber eine rote Nase vom Schnaps, als Zahnstein vom Wasser.”
Unsere Abende wurden durch die Partyhymne „Boom. Boom, boom“ von den Vengaboys erst richtig geil. Der Konsum von Apfelschorle wurde aufs minimalste beschränkt und so gab es keine ernsthaften Zwischenfälle aber wir hatten alle viel Spaß.
Die Studienfahrt war aber nur in dieser Form durch die gelassene, aber bestimmte Art der Lehrer und Betreuer möglich. Im Sine aller möchten wir uns damit bei Ihnen für diese ganz tolle und erlebnisreiche Woche bedanken. Ohne Sie wäre DAS nicht möglich gewesen.
Ben Kühnel

Die Mission hat begonnen

10.07.2015
“Glaube an die Verwirklichung deiner Träume! Setze dir im Leben hohe Ziele! Gib niemals auf!” Dieses Lebensmotto hat Michael J. Foremann, Captain der U.S. Navy, seit seiner Kindheit auf all seinen Wegen begleitet. Bereits im Alter von 8 Jahren wusste er genau, was er wollte: einmal als Astronaut ins All fliegen.

2008 verwirklichte er mit seinem ersten Flug im Space Shuttle seinen großen Traum. Seitdem erforschte er insgesamt 637 Stunden in der Internationalen Raumstation den Kosmos.

Im Space Camp Turkey erzählte er über seine damit verbundenen Erfahrungen und zeigte einen Film über seine Mission.

Wie sich die Schwerelosigkeit anfühlt, konnten anschliessend unsere Space Camp Teilnehmer selbst an Simulatoren ausprobieren.

In den nächsten Tagen werden die internationalen Teams auf ihre große Mission vorbereitet.

Wir werden darüber weiter berichten.

Merhaba Turkey!

10.07.2015
In der Turkey ist manches anders als in Deutschland. Abgesehen davon, dass das Wetter hier beständig schön und das Meer wahnsinnig blau ist, scheint alles sehr relaxed zuzugehen.
Die Leute sind meistens gut bzw. viel besser drauf als bei uns, wollen ständig wissen, woher du kommst, und beweisen dir dabei, wie sprachbegabt sie sind, denn ob Englisch, Russisch oder Deutsch, sie beherrschen die Fremdsprachen fast so gut wie die eigene.
Beim Handeln auf dem Basar sind die Türken ziemlich clever und gerissen, denn sie verstehen es, ihren potentiellen Kunden zu suggerieren, dass jene gerade das Schnäppchen ihres Lebens machen. Knallhart handeln gehört hier zum Überlebensprinzip.
Das alles und noch viel mehr haben die 19 Projektteilnehmer aus dem OGS in den ersten vier Tagen ihres Aufenthaltes in der Türkei erfahren dürfen. Sie sind dabei nicht nur im salzigen kristallklaren Wasser der Aegäis abgetaucht, sondern auch eingetaucht in die Geschichte der Antike.
Bei einer Exkursion durch Ephesos bekam man eine Vorstellung, wie die Menschen vor über zweitausend Jahren in dieser damals bedeutenden Handelsstadt gelebt haben. Eine kleine Einführung in den Islam gab es beim Besuch der Isabey-Moschee aus dem 14. Jahrhundert in Selcuk. Als man vor den Resten des Tempels der Artemis stand, fiel es schwer zu glauben, dass dieser einst zu den sieben Weltwundern der Antike gehörte.
Für alle waren diese Eindrücke zwischen Tradition und Moderne eine interessante Erfahrung in einem gastfreundlichen Land mit sympathischen Bewohnern.
Ab nun beginnt der zweite Teil des Projekts, das Space Camp, worüber wir auch berichten werden.

India-Wiborada Piwko mit dem Jugendkunstpreis Sachsen in der Sparte Literatur ausgezeichnet

03.07.2015
„Der Film handelt von monochromen Ruinen“. Mit diesem Prosabeitrag gewann India-Wiborada Piwko den Jugendkunstpreis Sachsen. Dieser wurde zum diesjährigen Thema „SehnSucht“ u. a. in der Sparte Literatur vergeben; teilnehmen konnten Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 28 Jahren aus ganz Sachsen.

Eine Besonderheit dieses Wettbewerbes ist, dass die Beiträge in einer Autorenlesung selbst präsentiert werden müssen. Eine Fachjury stellt Fragen zur literarischen Arbeitsweise und den Hintergründen der Entstehung des Werkes. Das alles vor Publikum. Anschließend werden die Texte bewertet. Neben der sicheren thematischen Behandlung des Themas „SehnSucht“ waren dabei unter anderem die sprachliche Ausdrucksfähigkeit sowie das literarische Potenzial als Schriftsteller Kriterien der Auswahl. Und so war sich die Jury am Ende einig:

 

„Mit dem 1. Platz zeichnen wir einen Text aus, der von erstaunlicher sprachlicher Reife zeugt. Durch seine komplexe Collagestruktur, die die Bilder über weite Strecken aufrecht erhält, macht der Text dem Leser einen poetologischen Prozess erfahrbar. Die Autorin wagt mit Individualität und Originalität Szenen des Verfalls einem schöpferischen Neubeginn gegenüber zu stellen. Es ist ein Text, der das Thema Sehnsucht so stilsicher verhandelt, ohne dabei das Wort Sehnsucht verwenden zu müssen.“

 

Achtklässler starten ins Space Camp

01.07.2015
Zu einem ganz speziellen Bildungsprojekt sind am 1. Juli 2015 neunzehn Schüler der Klassenstufe 8 unter Leitung von Frau Thomas und Dr. Schwarz in die Türkei gestartet.

Dabei werden die Jugendlichen vom 1. bis 5. Juli die Geschichte, Kultur und die Lebensart der gastfreundlichen Türken hautnah erfahren. Anschließend wird im Internationalen Space Camp Turkey der Kosmos näher erkundet. Dabei stehen Treffen mit erfahrenen Astronauten, das Training an Simulatoren und natürlich der Erwerb von Wissen über unser Weltall im Mittelpunkt.

In den nächsten Tagen werden die Achtklässler hier in Wort und Bild über ihre Erlebnisse berichten.

Abschied von einem guten Jahrgang

01.07.2015

Im Rahmen der feierlichen Zeugnisausgabe wurden am Sonnabend, den 27.06.2015, die AbiturIMG-20150707-WA0000

Miriam Deckert konnte sich ganz besonders freuen, denn sie schloss mit der Traumnote 1,0 ab. Damit dürfte ihr der gewünschte Studienplatz so gut wie sicher sein. Außerdem schnitten 11 Schüler mit einer Durchschnittsnote besser als 1,5 ab, was bestätigt, dass unsere Zwölfer ein guter Jahrgang waren.

Auf dem  Abschlussball wurde anschließend gemeinsam mit Freunden, Eltern und Lehrern kräftig gefeiert, bis die „Wolken wieder lila“ wurden.

Wir wünschen unseren Abgängern viel Erfolg beim Studium!

Einen Roman für’s Abi

22.06.2015
Mal ehrlich – wer könnte es sich vorstellen, neben der Vorbereitung auf’s Abitur auch OLYMPUS DIGITAL CAMERAnoch einen Roman zu schreiben?

Damit sind nicht nur ein paar Seiten gemeint, sondern weit über 300.

Anna Fritsche aus der Klasse 12 hat es gemacht, und zwar mit Freude und Erfolg. Ihren Fantasieroman „Schwarze Rose“ hat sie als BELL (Besondere Lernleistung) eingereicht und damit beim Abi mächtig gepunktet.

Die ersten Ideen zum Buch hatte sie bereits in der 9. Klasse. Damals erfand sie Charaktere und ließ diese miteinander agieren. Anregungen dazu holte sie sich bei fanfiction. Später dann, am Ende der Klasse 10, nahm ihr Vorhaben konkrete Züge an. Damals hatte sie bereits einen dicken Wälzer verfasst und sie dachte, es sei eigentlich schade, wenn es niemand lesen würde. Sie wollte wenigstens ihren Deutschlehrern Frau Thomas und Frau Hänsch diese Freude gönnen. Also reichte sie den Antrag für eine Besondere Lernleistung ein.

Und damit begann die wirkliche Arbeit.  Von dem Manuskript, das bis dahin bereits fertig gewesen war, ist übrigens kaum etwas in das eigentliche Werk eingeflossen, denn jetzt hieß es, eine klare Handlungsstruktur verfolgen, Spannung erzeugen und die Charaktere zum Leben erwecken. Das ist leichter gesagt als getan, denn dazu bedarf es nicht nur Kreativität sowie Schreibgeschick, sondern vor allem ganz viel Fleiß. Manche Nacht hat Anna schreibend am Computer verbracht, denn zu dieser Zeit der Träume werden Phantasien wach. Natürlich hat es auch Phasen gegeben, wo die Zeit fehlte, weil Klausuren anstanden, oder auch einfach die Lust. Doch sie hat es schnell gelernt, der so genannten Schreibblockade erfolgreich zu begegnen.

Natürlich wird Anna immer wieder gefragt, ob sie das Buch auch publizieren möchte. Sie weiß genau, wie schwer es für einen neuen Autor ist, dafür einen Verlag zu finden, ohne dass man etwas bezahlen muss. Eigentlich ist das fast unmöglich. Aber eine Herausgabe des Romans als E-Book wäre schon denkbar. Aber bis dahin müssen noch weitere Korrekturen erfolgen, denn dann sollte das Werk wirklich perfekt sein. Inzwischen sind auch schon wieder neue Kapitel hinzugekommen. Ein Ende der Schreiberei ist also noch lange nicht abzusehen.

Jetzt fragt sich mancher bestimmt, ob sie die Schriftstellerei zu ihrem Beruf machen möchte.  Die klare Antwort lautet: „Nein!“.  Denn dann wäre der Druck zu groß und die Lust ginge wahrscheinlich flöten.

Also hat sich Anna Fritsche dazu entschlossen, ein Lehrerstudium zu beginnen. Aber nicht für das Fach Deutsch, denn die Korrekturen sind zu zeitaufwendig und die Grammatik gehört auch nicht zu ihren Vorlieben. Deshalb hat sie sich für Englisch und Gemeinschaftskunde entschieden.

Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg und dass ihr die Lust am Schreiben noch lange erhalten bleibe.

Das App-Zeitalter am OGS ist eingeläutet

17.06.2015

Ohne sie geht heute im digitalen Medienzeitalter fast gar nichts mehr.  Für viele Unternehmen ist sie bei der FOLYMPUS DIGITAL CAMERAirmenpräsentation bereits ein fester Bestandteil, denn immer mehr nutzen sie, die App. Nun ist auch am Oberland-Gymnasium das App-Zeitalter angebrochen. Wann immer du willst,  kannst du ab sofort ganz schnell und unkompliziert per App den aktuellen Vertretungsplan abrufen. Einzige Bedingung dafür ist ein gut funktionierendes Smartphone und das notwendige Know-how.  Doch das dürfte für die meisten Jugendlichen von heute das geringste Problem darstellen, denn ohne App geht für sie heute fast gar nichts mehr.

Diese coole Sache haben wir Niklas Wünsche aus der Klasse 12 zu verdanken, der etwa zwanzig Arbeitsstunden für die Entwicklung dieser App investiert hat. Geld hat er dafür nicht bekommen, auch keine gute Zensur. Es war allein seine  Idee, die er unbedingt noch umsetzen wollte, bevor er die Schule verlässt.

Das Programmieren  und Experimentieren  war schon immer seine Welt. Bereits im zarten Alter von drei Jahren galt der Computer als sein Lieblingsspielzeug, was er bis heute auch geblieben ist. Kein Wunder also, dass Niklas seine Berufung zum Beruf machen will. Nach dem erfolgreichen Abitur wird er Informatik studieren.

Und wir wünschen ihm dabei viel Erfolg. Danke, Niklas, für unsere App!

Hier geht es zur App.

 

Ein Bau für die Zukunft des Oberlandes

09.06.2015

Lange haben wir darauf gewartet, dass endlich mit der Sanierung unseres Oberland-Gymnasiumsbau beginn begonnen wird. Landrat Bernd Lange hat sich am 28. Mai 2015 selbst in den Bagger gesetzt und damit symbolisch im Beisein der Schulleitung, des Schulelternsprechers sowie Vertretern der beteiligten Unternehmen den Baustart für eine
umfassende Modernisierung eingeleitet. Insgesamt 3 Jahre werden voraussichtlich die Baumaßnahmen dauern. Für rund 6,1 Millionen Euro sollen bis Juli 2018 nicht nur die Häuser I und II komplett saniert sein. Auch die Schaffung einer neuen Außensportanlage trägt weiter zur Optimierung der Lern- und Arbeitsbedingungen bei. Dann kann unsere Schule jedem Vergleich mit anderen modernen Bildungseinrichtungen im Umkreis standhalten. Derzeit wird das Haus II einer Generalüberholung unterzogen. Trotz der Baumaßnahmen verläuft der Unterricht ohne größere Behinderungen relativ reibungslos. Die Schüler der Klassen 5 bis 7, welche vornehmlich in diesem Gebäude beschult wurden, lernen jetzt in den Räumen der  Oberschule Seifhennersdorf und haben sich inzwischen recht gut in der neuen Umgebung eingewöhnt.

dykbau

Abschied unserer „Superabiturienten“ vom Schulalltag

22.04.2015

Einen Grund zum Feiern gab es  am Mittwoch, den 22. April 2015, für unsere Zwölftklässler. Nach einer mehr oder weniger
stressigen, lustigen und erlebnisreichen Zeit am Oberland-Gymnasium durften sie Abschied vom regulären Schulalltag nehmen, bevor sie ab dem kommenden Freitag über den schriftlichen Abiturprüfungen schwitzen müssen.

Damit auch jene, denen ein Aufenthalt am OGS noch länger vergönnt ist, an diesem besonderen Ereignis teilhaben konnten, luden die Zwölfer zu einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm in die Sporthalle ein. Dabei bewiesen sie, dass sie während ihrer Schulzeit eine Menge gelernt hatten, zumindest was Programmgestaltung, Entertainment, Moderation, Tanz, Schlagfertigkeit, Gesang und Improvisation betrifft. Aber auch die Lehrer zeigten, dass sie Spaß verstehen, und trugen mit Kreativität zu der gelungenen Veranstaltung bei.

 

Teilnehmer unserer tschechischen Partnerschule begeisterten beim Talentefest 2014

01.04.2015

„Musik ohne Grenzen“ war  auch in diesem Jahr das traditionelle Motto des Talentefests am OGS. Am Sonnabendnachmittag, den 28.03.2015, war die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt, als unsere Schüler gemeinsam mit Gästen aus Liberec mit einem musikalischen Feuerwerk zu begeistern wussten.

Die tschechischen Schüler wurden von der betreuenden Lehrerin, der Liberecer Schulleiterin und ihrem Stellvertreter  sowie der Projektleiterin begleitet.

Gesamter Artikel und Video des Talentefests

Sonja Schulz räumt Preis bei internationalen Fotowettbewerb ab

01.03.2015

er diesjährige Internationale Fotowettbewerb des  Podjestedcke Gymnasiums  Liberec  stand unter dem Thema  “Der Traum”.

Unter 230 Fotos  wurden von der kritischen Jury, welche aus Künstlern und Fotografen bestand,  die besten ausgewählt.

Grund zur Freude  gab es in diesem Zusammenhang bei Sonja Schulz aus der Klassenstufe 11, denn sie gehörte zu den Preisträgern. Weil ihre Schwester  ihr  als  Modell  gedient hatte, durften beide  Mädchen am 27. März 2015 zur Preisverleihung nach Liberec  fahren. Auch Frau Strauß und Herr Dyk waren als Gäste eingeladen worden.

Im Rahmen  dieser Preisverleihung   führte die Theatergruppe unseres Partnergymnasiums  ein  selbst  geschriebenes  Stück auf. Die   jungen Schauspieler bekamen für ihre beeindruckende Darbietung viel Applaus.

Die Fotoausstellung  kann man bis Ende April  im Einkaufszentrum  “Plaza” besichtigen.

 

Sonnenfinsternis in Europa – wir waren live dabei

22.03.2015

Wer am Freitag, den 20. März 2015, vormittag das Oberland-Gymnasium besuchte, der hatte den Eindruck, dass der Unterricht an diesem herrlichen Frühlingstag draußen im Schulhof stattfinden würde.

Und das hatte einen ganz besonderen Grund.

Etwa zwischen 9.30 Uhr und 12.00 Uhr schob sich der Mond zwischen Sonne und Erde, was zu einem beeindruckenden Naturschauspiel führte. Da dies ein ganz besonderes Ereignis ist, was nur aller Jubeljahre stattfindet, opferten die meisten Lehrer gern ein paar Minuten ihres Unterrichts, um den Schülern einen Blick durch geschwärzte Scheiben zur sich verdunkelnden Sonne zu gewähren. Auch mit Hilfe des extra aufgebauten Teleskops konnte man das Spektakel sehr gut beobachten.

Wer die Sonnenfinsternis verpasst hat, der sollte sich schon jetzt den 26. August 2026 dick im Kalender anstreichen, denn dann wird es zu einer ähnlichen partiellen Sonnenfinsternis kommen.

Man kann in folgendem Video auch das Ereignis im Zeitraffer nacherleben:

http://www.spiegel.de/video/sonnenfinsternis-2015-im-zeitraffer-video-video-1564287.html

Achtklässler machten Leipzig unsicher

22.03.2015

Leipzig ist nicht nur die größte sächsische Stadt, sondern  vor allem für viele junge Leute vielleicht auch die interessanteste.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Davon konnten sich die Schüler der Klassen 8a und 8b überzeugen, die vom 10. bis 12. März 2015 auf Exkursion in Leipzig waren. Dabei standen zwei große Themenbereiche im Mittelpunkt, die Geschichte der Stadt, vor allem die Ereignisse um die Völkerschlacht von 1813, sowie die Leipziger Buchmesse.

Die ersten Eindrücke sammelten die Jugendlichen im Panometer, wo der großartige Künstler Y. Asisi in einem fantastischen Panorama den Kampf gegen Napoleon lebendig werden lässt.

In diesem Zusammenhang wurde an folgenden Tag auch noch das Völkerschlachtdenkmal besucht.

Da in Leipzig der größte ostdeutsche Fernsehsender zu Hause ist, nutzte man die Gelegenheit, bei der Studiotour hinter die Kulissen des MDR zu schauen.

In diesen Tagen zog die Leipziger Buchmesse unzählige Besucher an und auch die Achtklässler nutzten die Gelegenheit eines Besuches. Dort trafen sie unter anderem alte Bekannte, die Schüler unserer 9. Klassen.

Wer noch mehr über die erlebnisreichen Tage und die damit verbundenen interessanten Eindrücke erfahren möchte, der sollte hier weiterlesen.

Exkursion zur Buchmesse

12.03.2014

Willkommen auf der Leipziger BuchmesseBuchmesse Leipzig

Die Klassen 8a und 8b waren dabei, als am 11. März 2015 die Leipziger Buchmesse ihre Türen öffnete.

In 5 Hallen stellen sich namhafte Verlage, Autoren sowie eine Vielzahl von Unternehmen aus der Medienbranche vor.

Die Achtklässler haben das Geschehen vor Ort genauer unter die Lupe genommen. Es wurden unzählige Fotos geschossen, Interviews geführt und Informationen über die Aussteller gesammelt. Die dabei entstandene Materialsammlung soll dazu dienen, das Ereignis umfassend zu dokumentieren. In Gruppenarbeit wird ein Feature, was jeweils eine Halle näher vorstellt, entwickelt.

Der Besuch der Leipziger Buchmesse gehört seit Jahren zu den Traditionen am Oberland-Gymnasium, welche als wichtige Bestandteile der Bildungs- und Erziehungsarbeit in das Unterrichtsgeschehen involviert sind.

 

Einladung zum Talentefest „Musik ohne Grenzen“

10.3.2015

Traditionell findet auch in diesem Jahr unser Talentefest „Musik ohne Grenzen“ statt. Wir würden uns freuen, wenn wir am 28.März viele Gäste in der Aula des Oberland-Gymnasiums begrüßen dürfen. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr. Kuchen, Würstchen und Getränke werden in der Pause von Schülern der Klassenstufe 12 angeboten.

 

4 Tage City Crash Kurs London 2014 der Klassenstufen 9 bis 12

5.3.2015 von Julia Starke

20 Stunden Busfahrt und das freiwillig, wer tut sich das schon an? Genau! Die Schüler des Oberland-Gymnasiums Seifhennersdorf, raus aus dem grauen Alltag und rein ins Großstadtgetümmel.
Die Letzten im Bus wachen auf. Wir fuhren schon seit knappen 2 Stunden auf der Landstraße Richtung London City, Kurve um Kurve und die Spannung steigt. Der allgemeine Schlafmangel weicht der Vorfreude auf eine Woche Großstadt. Nun ist es soweit, aussteigen, durchatmen, Rücken wieder zurecht biegen und auf geht’s! Mit Frau Wünsche zuerst ins Shakespeare Globe Theatre, dass nun zum dritten Mal in Miniaturformat wieder aufgebaut wurde. Danach geht es sofort weiter, Shopping, hier auf der Oxford Street ist für jeden etwas dabei, die Meisten trifft man trotzdem im Primark. Zum Paparazzi mutieren wir dann bei Madame Tussaud’s. Es wird geknipst was das Zeug hält, wen man da vor der Linse hat, scheint nebensächlich zu werden. Außerdem werden wir auf eine kleine Zeitreise geschickt und auch in der „Chamber of Horrors“ wird uns das Fürchten gelehrt. Abends, auf einem Parkplatz mitten im Wohngebiet, holen uns dann unsere Gasteltern ab, einige von uns haben noch eine Autofahrt vor sich, wir haben Glück und müssen nur über die Straße. Nur zu gern tauschen wir die Bussitze gegen gemütliche Betten und ein Abendessen ein.

Am nächsten Tag folgt erst einmal eine ausgiebige Stadtrundfahrt. Zu Mittag gibt es Fish&Chips und dann geht es zum Tower of London, dort wird natürlich erstmal der „Bloody Tower“ besichtigt, die Folterkammer der Festung, in der Schlange vor dem „Jewel House“ finden sich auch viele von uns. Abends sehen wir uns noch das ABBA-Musical „Mamma Mia!“ an. Erst spät abends kommen wir nach Hause und fallen förmlich ins Bett.

Tag 3 bricht an, wir müssen früh aus den Betten, unsere Gastmutter muss los, ihr kleiner Sohn in den Kindergarten. Wir sind die Ersten an diesem Morgen, die den nahegelegen McDonald’s betreten. Heute ist Kultur angesagt, zuerst geht es in die St. Pauls Cathedral, den Dreh beim Flüsterbogen bekommt nicht jeder heraus, aber die Aussicht von der obersten Plattform ist überwältigend, nach über 500 Stufen ist das eine gelungene Wiedergutmachung. Allerdings ist es sehr windig und die Zeit wird knapp, schließlich haben wir ja noch einiges vor. In der Westminster Abbey ist mehr los, dicht gedrängt schieben sich Menschenmassen durch die berühmte Kirche der Royals. Am Nachmittag geht es dann stadtauswärts ins Harry Potter-Museum, ein Paradies für alle Fantasy-Fans mit einer Ausstellung sämtlicher Requisiten, Kostüme und sogar Butterbier konnte man probieren.
Der letzte Tag hatte es in sich, früh morgens machen wir uns durch einen Park auf zum Ufer der Themse und auf einen kleinen Stadtspaziergang, noch ist es ruhig hier, nur ganz langsam erwacht London. Weiter geht es dann mit der Straßen- und U-Bahn durch das Bankenviertel, es ist ein sehr futuristisches Flair, in der aufgehenden Sonne durch die Wolkenkratzer aus Glas zu fahren. In den staatlichen Museen, in welchen der Eintritt frei ist, verbringen wir den Rest des Vormittags. Im Covent Garden geben wir unsere letzten Pfund aus und für manche geht es noch auf das London Eye. Dann wird wieder langsam Abschied genommen, noch schnell etwas zu essen für die Nacht im Bus gekauft. Es ist schon längst dunkel als wir endlich in unseren Bus können. Wir machen uns auf in Richtung der Fähre, den französischen Raststättenklos und der Heimat, dem grauen Alltag in unserer Kleinstadt.
Wir sind zurück, im Gepäck neben Souvenirs auch jede Menge schöne Erinnerungen und Erlebnisse.
 

Eine andere Form des Lernens: der Fächerverbindende Unterricht

4.3.2015

Bei den meisten Schülern des OGS kommt er gut an, der Fächerverbindende Unterricht.
In den unterschiedlichen Klassenstufen befassten sich vom 2. bis 5. Februar 2015 die Mädchen und Jungen mit speziellen Themen, deren Betrachtung unter verschiedenen Aspekten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln erfolgte. Dabei standen das eigenständige Arbeiten in Theorie und Praxis sowie das kreative Entwickeln eines Projektes im Vordergrund.

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 So macht Schule Spaß – Skifahren lernen im Riesengebirge

Die Schüler der 7. Klassen des OGS dürfen vom 2. März bis zum 6. März 2015 ihren Unterricht draußen

OLYMPUS DIGITAL CAMERA in der freien Natur im schönen tschechischen Riesengebirge genießen, wo noch immer gute Wintersportbedingungen herrschen. Und das ist auch wichtig, denn sie wollen das Skifahren lernen.

Die Anfänger sollen mit den theoretischen und praktischen Grundlagen dieser Sportart vertraut gemacht werden, damit sie nach dieser Woche sicher die verschiedenen Pisten meistern können. Aber auch jene Schüler, die bereits sicher auf ihren Skiern stehen, bekommen wertvolle Tipps von den Sportlehrern, um ihre Technik noch weiter zu verbessern.

Wir wünschen viel Spaß im Schnee und sicheres Fahren ohne Hals- oder Beinbruch!

 Oberland-Gymnasium öffnete seine Türen

Zahlreiche Besucher nutzten am 27.02.2015 die Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen des Schulalltages zu werfen. Neben deOLYMPUS DIGITAL CAMERAn Ergebnissen des fächerverbindenden Unterrichts stellten sich auch die Arbeitsgemeinschaften vor. Eine lebendige Fotoausstellung erzählte vom letzten Besuch der Oberländer bei der texanischen Partnerschule in San Marcos.

Neben vielen ehemaligen Schülern waren auch Viertklässler vor Ort, um sich ein Bild von der Schule, wo sie künftig lernen wollen, zu machen.

 

Video zum Fächerverbindenden Unterricht

Exkursion der 10. Klassen nach Berlin

7P11106316 Dorftrampel in der Großstadt

Wie jedes Jahr, inzwischen zur Tradition geworden, fahren die 10. Klassen im Januar nach Berlin, nicht nur als Klassenfahrt, sondern als Exkursion im Bereich Geschichte und GK. Nun war es endlich auch für uns soweit: Am Montag, dem 12.01.2015, trafen sich also die 10 a bis d plus 7 Lehrer vor unserem Gymi. Auf den knapp 300 km, die wir mit 2 coolen Bussen und 2 noch cooleren Busfahrern zurücklegen durften, haben wir meist alles andere als geschlafen: über Musikgeschmack lässt sich streiten, aber sogar der Busfahrer war für unsere Musik zu haben.
In Berlin angekommen, ging es erst einmal kurz zum Kurfürstendamm shoppen und Essen fassen, um danach das erste Museum („the story of berlin“) mitsamt Atomschutzbunker in Angriff zu nehmen. Mit etwas beanspruchten Nerven fuhren wir am späten Nachmittag zu unserem echt genialen Hostel „the three little pigs“ mitten in Berlin. Zum Glück waren die Betten schon bezogen, das sparte uns viel Zeit (ja, Bettenbeziehen ist teilweise sogar für 10. Klässler noch eine Herausforderung!) und so konnten wir gleich los zum nicht einmal 10 Minuten entfernten Potsdamer Platz. Und wieder blieb uns genügend Freizeit für die Nahrungssuche und andere Möglichkeiten, unser Geld auszugeben.
Selbst als es spätestens um 10 wieder ins Hostel ging, wurde noch länger gequatscht, gepokert, Skat gespielt und seeeehr viel gelacht.
Dienstag und Mittwoch starteten wir jeweils nach dem leckeren Frühstück unter dem Motto „all you can eat“ zu verschiedensten Museen und wichtigen Sehenswürdigkeiten der Großstadt, wie zum Beispiel das Deutsche historische Museum, Checkpoint Charly und das Brandenburger Tor. Nachmittags besuchten wir das Bundeskanzleramt und den Bundestag, wo wir sogar die Chance hatten, nicht nur die Toiletten der Abgeordneten zu benutzen, sondern auch unsere Fragen vom Abgeordneten unserer Region, Michael Kretschmer, beantwortet zu bekommen.
Über den Tag verteilt hatten wir zu unserer Freude jede Menge Zeit zum Shoppen und anderweitigen Vergnügungen. Einige verbrachten ihre Zeit jedoch auch gemeinsam im Hostel oder auf einem Aussichtspunkt am Potsdamer Platz, um die Metropole bei Nacht von oben zu sehen.
Für das Abendprogramm wurde auch gesorgt: Dienstag gab es eine Stadtrundfahrt bei Nacht und MittwP1110568och ging es in das Udo Lindenberg Musical „Hinterm Horizont“.
Donnerstag konnten wir selber planen: früh stiegen wir etwas später in den Bus, um zum Alex chauffiert zu werden. Nach unserer ausgiebigen Freizeit ging es in mehreren Grüppchen zuerst ins Berlin Dungeon (ist nur zu empfehlen) und anschließend zum „wieder runter kommen“ ins SeaLife.
Abends war dann der Höhepunkt der Woche: eine Disco im Matrix. Nach ersten Startschwierigkeiten mit dem Finden des Weges (und wir statt 20 Minuten das Doppelte brauchten) stieg die Partylaune mehr und mehr. Und nachdem die ersten von uns auf der Tanzfläche standen, folgte der Rest sehr schnell. Die Lehrer waren auch glücklich, sie hatten zuerst ihren eigenen Bereich und tanzten dann sogar bei uns auf der Tanzfläche mit.
Die 3 Stunden waren viel zu schnell vorbei! Und an schlafen war erst mal nicht zu denken, denn nicht nur auf Heimweg wurde weitergefeiert.
P1110904Freitagmorgen machte sich Aufbruchsstimmung breit, wir packten unsere Sachen und fast war die Woche schon vorbei. Zum letzten Zwischenstopp wurde das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen besucht. Ob dies ein guter Abschluss war, darüber lässt sich streiten.
Aber als wir gegen 17:00 Uhr in Seifhennersdorf ankamen, verließen alle mit einem Lächeln im Gesicht und den Erlebnissen der letzten Woche im Kopf die Busse.
Wir danken allen Lehrern, die uns die Woche ermöglicht haben, und auch für ihre Nerven, die sicherlich nicht unbeschädigt geblieben sind.
Aber wir glauben, wir können im Namen aller 76 Schüler und auch der Lehrer sprechen, wenn wir sagen: die Woche hat uns echt geflas(c)ht!

Laura Tietze und Patricia Bursy

Neue Homepage geht online

Strahlende Gesichter beim FotoshootingSZ Fotoshooting

Und „cheese!“. Der Fotograf der SZ will freundliche Gesichter sehen.

Sophie, Jakob und Samuel haben in der Tat gut lachen. Ihre monatelange Arbeit an der Entwicklung einer neuen Homepage für unsere Schule hat sich gelohnt. Die neue Website des OGS geht online. Das ist sogar ein Anlass für die Sächsische Zeitung, um darüber zu berichten.

 

Schüler und Zeitung

Im Rahmen des Projektes der Sächsischen Zeitung „Schüler und Zeitung“ hatteOLYMPUS DIGITAL CAMERAn die Achtklässler die Möglichkeit, vier Wochen lang die Sächsische Zeitung zu lesen, kritisch zu bewerten und schließlich selbst einen Artikel zu schreiben.

Damit die Jugendlichen überhaupt erst einmal eine Vorstellung von der Arbeit eines Zeitungsredakteurs bekommen, besuchte die Mitarbeiterin der SZ Romy Kühr am 17. November 2014 den Deutschunterricht. Sie berichtete über ihren Arbeitsalltag und beantwortete zahlreiche Fragen der interessierten Schüler. Sie holten sich in diesem Zusammenhang wertvolle Tipps, wie sie ein Interview erfolgreich führen können und was man beim Schreiben einer Reportage beachten muss.

Das ins Projekt integrierte traditionelle Zeitungsfrühstück war ein besonderer Höhepunkt.

 

Starke Männerquote konnte die Jury überzeugen – Eindrücke vom Rezitatorenwettstreit

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWer glaubt, Theaterspielen und Gedichte vortragen, sei nur etwas für Mädchen, der wurde beim diesjährigen Rezitatorenwettstreit an unserer Schule eines Besseren belehrt.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAm Montag, den 19. Januar 2015, versuchten 11 Mädchen und 13 Jungen der Klassenstufen 5 bis 12 die Jury von ihrem Talent zu überzeugen.

Mit unterschiedlichsten Beiträgen von der Klassik bis zur Moderne gaben sich die Teilnehmer größte Mühe, mit ihren Auftritten zu begeistern.

Auch wenn es zum Schluss je Altersklasse nur einen Sieger bzw. ein Siegerpaar geben konnte, waren alle Mitwirkenden Gewinner.

Im Rahmen der Siegerehrung bekamen jeder Schüler eine Urkunde mit dem erreichten Prädikat sowie einen kleinen Sachpreis als Anerkennung.

 

Mit dem Prädikat „Auszeichnung“ wurden Peter Großer aus der Klasse 7a als Sieger in der Sekundarstufe 1 sowie Daniel Spychalski und Torben Hauptig aus der Klasse 12a in der Sekundarstufe 2 geehrt. Mit ihren Vorträgen aus „Der Kleine Prinz“ sowie einer Szene aus „Maria Stuart“ ernteten sie viel Beifall.

 

Erfolg beim internationalen Zeichenwettbewerb

OLYMPUS DIGITAL CAMERABeim 44. Internationalen Jugendwettbewerb der Volksbanken Raiffeisenbanken zum Thema: „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“ erreichte Lisa Döring aus der Klasse 9b einen hervorragenden 3. Platz im Zeichenwettbewerb.

Dafür gab es neben einer Urkunde einen coolen Hängesessel und eine Reise nach Berlin. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Post von unserem Patenkind

Unser Patenkind George Kitonga aus Kenia bedankt sich für unsere Hilfe.Pate Gymnasiumstart

Ende Januar erreichte uns Post aus Kenia. Unser Patenkind George Kitonga grüßt die Schüler und Lehrer des OGS und möchte auf diesem Wege Danke sagen für die finanzielle Unterstützung.

Pünktlich zum Jahreswechsel 2014/15 wurde 375 Euro Spendengeld an die Hilfsorganisation von SOS-Kinderdörfer überwiesen. Von diesem Geld wird die Ausbildung des inzwischen vierzehnjährigen Jungen finanziert. George lebt nun bereits seit dreieinhalb Jahren im SOS-Kinderdorf in Eldoret/Kenia. Er ist einer der besten in seiner Klasse und dazu ein begeisterter Fußballspieler.

Wir freuen uns über seine tolle Entwicklung, an der auch wir unseren Anteil haben.

 

 

Viertklässler zu Besuch am OGS

P1012908Bei strahlend schönem Herbstwetter nutzten Viertklässler den Sonnabendvormittag, um das Oberland-Gymnasium näher kennenzulernen.

Am 8. November 2014 trafen sich 42 Schüler aus den umliegenden Grundschulen um 9.00 Uhr in der Aula des OGS, wo sie Informationen zum Ablauf des Tages bekamen.

Anschließend konnten sie im Rahmen des „Schlaumeier-Wettbewerbs“ ihr Wissen unter Beweis stellen. Dabei hatten sie die Wahl zwischen den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch, wobei sich die meisten für Mathematik entschieden haben. Nicht nur die Besten, sondern alle Teilnehmer erhielten anschließend eine Urkunde und kleine Preise.

Danach ging es zu den einzelnen Stationen, wo die Mädchen und Jungen eine nähere Vorstellung von der Schule bekommen sollten.

Biologie zu Anfassen machte allen großen Spaß. Schließlich bekommt man nicht jeden Tag die Gelegenheit, ein Chinchilla auf den Arm zu nehmen, eine Schlange zu berühren oder gar bei deren Fütterung zuzusehen.

Im Physikraum staunten die kleinen Besucher über die Möglichkeiten der neuen interaktiven Tafeln. Mit deren Hilfe bekamen sie eine Vorstellung von unserem Universum.

Bei Computerspielen konnte man im Fachkabinett für Informatik selbst aktiv werden.

Nach konzentriertem Arbeiten sorgten Staffeln und Spiele in der Sporthalle für einen Ausgleich.

Da so ein ausgefüllter Schultag hungrig macht, wurde zum Schluss in der Cafeteria ein schmackhaftes Mittagessen angeboten.

Dieser speziell für Grundschüler der vierten Klassen organisierte Tag wird seit Jahren traditionell im November durchgeführt und dient vor allem dazu, den Schülern die Entscheidung, welche Schule sie ab der fünften Klasse besuchen werden, zu erleichtern.

Für welche weiterführende Schule sollen sich Viertklässler entscheiden?

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Die Sächsische Zeitung war vor Ort am Oberland-Gymnasium und hat nachgefragt, warum das OGS eine gute Wahl ist Von Holger Gutte Die Schule ist klein und familiär geprägt, er kennt jeden Schüler am Oberland-Gymnasium Seifhennersdorf: Schulleiter Herbert Dyk hofft, dass sich möglichst viele Eltern seiner Schüler am SZ-Schulnavigator beteiligen.

Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Vor dieser Entscheidung stehen demnächst wieder zahlreiche Eltern. Die Sächsische Zeitung will ihnen dabei helfen. Wir bringen wieder einen Schulnavigator heraus, der einen Überblick über die Gymnasien in der Region gibt. Dabei werden die Eltern befragt und Schulforscher analysieren die Ergebnisse. Die SZ sprach im Vorfeld mit dem Leiter des Oberland-Gymnasium Seifhennersdorf.

Herr Dyk, warum sollten sich die künftigen Viertklässler mit einer Bildungsempfehlung für ein Gymnasium für das Oberland-Gymnasium entscheiden? Weil sie bei uns sehr gute Lernbedingungen vorfinden. Unser Gymnasium ist modern ausgestattet und die einzige Schule, deren Klassenzimmer komplett mit interaktiven Tafeln ausgerüstet sind. Wir sind eine kleine Schule. Schüler und Lehrer verstehen sich bei uns als eine große Familie, und vor allem als Botschafter der Oberlausitz. Seit 1997 findet bei uns beispielsweise ein reger Schüleraustausch mit einer amerikanischen Schule statt. Jetzt im Oktober besuchen für drei Wochen Schüler unsere Partnerschule in San Marcos, in Texas in den USA. Traditionell geschieht das nun schon aller zwei Jahre. Das Oberland-Gymnasium ist auch bekannt für andere besondere Partnerschaftsbeziehungen – gibt es die noch? Natürlich. Das Oberland-Gymnasium hat als einzige Schule in Deutschland die Möglichkeit, ins internationale Space Camp nach Izmir in der Türkei zu fahren. Diese einmalige Chance haben wir durch unsere türkische Partnerschule bekommen. Die besten Schüler der 8. Klasse erhalten dafür extra ein Stipendium. Für sie ist es das Highlight ihrer Schulzeit. Das Weltraum-Camp ist immerhin das einzige außerhalb der USA. Die Seifhennersdorfer Gymnasiasten treffen hier mit Schülern aus der ganzen Welt zusammen. Gesprochen wird nur in Englisch. Wir vertreten im Space Camp sozusagen Deutschland, Sachsen, die Oberlausitz. Wir bestreiten gemeinsame Wettkämpfe und Wettbewerbe mit den tschechischen Gymnasien in Rumburk und Liberec. Im Vordergrund steht immer die Verbesserung der Sprachkompetenz unserer Nachbarsprache und das Kennenlernen und Verstehen der Kulturen. Ihr Gymnasium hat sich auf ein naturwissenschaftliches und sportliches Profil ausgerichtet. Ja, wir bieten eine sehr breite sportliche Ausbildung mit 16 Sportarten an. Und dazu gehören auch Trendsportarten. Bei uns gibt es Inline, Skaten, Frisbee – bis hin zu Rugby. Wer will, kann auch die erste Übungsleiterstufe erwerben. Wir fahren mit unseren Schülern im Sommer sogar zum Surfen oder Segeln und im Winter zur Skiausbildung. Praxisnaher Unterricht mit Themenexkursionen zu Einrichtungen und Betrieben bereichern den naturwissenschaftlichen Unterricht fachübergreifen2014-2d.Schule Rechtzeitig vor dem neuen Schuljahr ist die Sanierung der Turnhalle fertig geworden. Wie sieht es mit den geplanten neuen Außensportanlagen aus? An der Turnhalle sind jetzt auch Dach und Fassade saniert. Ohne die neuen Außensportanlagen haben wir natürlich noch nicht so gute Möglichkeiten. Aber wir hoffen, dass sich das schnell ändert. Der Neubau ist ja im Gesamtsanierungskonzept mit drin. Und wie sieht es mit der geplanten Sanierung des Gymnasiums selber aus? Wenn es soweit ist, werden generell das Haus 1 und 2 separat saniert. Der Unterricht soll möglichst nicht gestört werden. Die Fördermittel sind bewilligt. Jetzt geht es an die Feinplanung und darum, den Zeitablauf festzulegen. Bei der Ausstattung der Zimmer ist bereits viel passiert. Einen Schwerpunkt haben dabei die interaktiven Tafeln gebildet. Die gibt es nun seit Ende des letzten Schuljahres. Im Unterricht ergeben sich dadurch eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten – unter anderem über das Internet. Die Kollegen können mit der entsprechenden Software den Unterricht wie bisher auch zu Hause vorbereiten. Ist es ein Vorteil, dass das Oberland-Gymnasium klein ist? Ich denke schon. Wir sind dadurch eine familiär geprägte Schule. Ich kenne alle meine Schüler. Und es hat den Vorteil, dass man schneller negative Tendenzen erkennt und darauf eingehen kann. Wir führen viele Gespräche mit den Schülern. Viele Eltern engagieren sich bei Projekten. In einer großen Schule ist dafür weniger Zeit. Die Ergebnisse der Schüler sprechen für sich. Wir hatten jetzt wieder eine Schülerin, die das Abitur mit 1,0 absolviert hat, sieben Schüler mit bis 1,4 und 100 Prozent Bestehensquote. Unsere Schüler holen regelmäßig Preise. Wir sind stolz, dass einer von uns 2014 wiederholt den Dr. Hans-Riegel-Preis an der TU Dresden gewonnen hat. Der wird bundesweit ausgeschrieben. Diesmal gab es ihn für eine hervorragende Arbeit im technischem Wissen in Informatik – und vor drei Jahren in Mathematik. Auch beim Lessing-Wettbewerb haben wir regelmäßig Preise geholt. Gibt es deshalb auch so ein reiches Ganztagsangebot am Oberland-Gymnasium? Wir haben sehr viele Fahrschüler, und wollen ihnen auch nach der Schule etwas bieten. Die Schüler können unter 25 Bereichen wählen. Da ist alles dabei – vom Floorball, Volleyball, Badminton und Skilauf, computergestütztem Modellbau, Chor, Gitarre, Kunst, Theater, Grafik-Design, Sprachen, Naturwissenschaft bis hin zu Latein oder Förderkursen. Wie geht es mit Wooling – ihrer Schülerzeitung weiter, die ja jahrelang zu den besten in Deutschland gehörte? Die bauen wir jetzt langsam wieder neu auf. Aber das ist normal, da die bisherigen Zeitungsmacher das Gymnasium verlassen haben.