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Am 12. Januar 1881 gründeten die Fabrikanten unseres Ortes, unter anderem Heinrich Robert Marx und Friedrich Jentsch, eine Webschule. Im Mai 1881 begann der Unterricht an 22 Handwebstühlen. 1.Schulgebäude 1881-1905 Am 16.September 1885 wurde der erste geprüfte Lehrer eingestellt. An der heutigen Karl-Marx-Straße baute man am 24. Oktober 1904 eine neue Schule. Am 29.April 1906 fand die 25-Jahr-Feier zum Bestehen der Schule und die feierliche Einweihung des Gebäudes an der Nordstr. 30 statt. Die
Schule wurde 1911 durch einen Shedbau erweitert. 1912 wurde sie Angliederung einer Gewerbeschule. Die Gewerbeschule wurde 1924 zur,,Fachschule für Textilindustrie“. 1926 begann der Bau einer neuen Fachschule auf der Albertstraße 2.
Die erste hauswirtschaftliche Klasse wurde 1927 gegründet und 1928 weihte man die neue Fachschule ein. Neue Fachschule auf der Albertstraße 2, 19. November 1928 Im August 1933 war das Lager des Freiwilligen Arbeitsdienstes
der Reichsarbeitsdienstabteilung auf dem Gelände der alten Webschule (Nordstr. 30).
Für den weiblichen Arbeitsdienst richtete man 1939 das Lager ein. 1943 zog die Berufsschule in die obere Schule. Im Gebäude (Nordstr. 30) begann 1948 die praktische und theoretische Ausbildung als Weber. 1953-57 befand sich die allgemeine Berufsschule auf der Albertstraße 2. 1957 zog diese nach Großschönau (Waltersdorfer Str.) um. Durch Ausbau des Obergeschosses gewann man 50 neue
Unterrichtsplätze und es konnte mit der Ausbildung zum Facharbeiter mit Abitur begonnen werden. Am 1. September 1969 vereinigten sich die Betriebsschulen Ebersbach, Neugersdorf und Seifhennersdorf zu einer Berufsschule. Die Berufsschulen in Seifhennersdorf und Ebersbach machten sich am 1. September 1982 selbstständig. Am 3.September 1984 übergab man die rekonstruierte Schule (Nordstr. 30, Seifhennersdorf) für die Unterstufe und den Hort der 1. Oberschule. Abiturklassen für Facharbeiter Textiltechnik und Wirtschaftsaufnahme gab es auch. Am 1. September 1990 wurde Herbert Dyk Direktor der Schule. Außerdem wurden zwei Leistungsklassen gegründet; das Ziel war Berufsausbildung mit Abitur. Gymnasium Seifhennersdorf 1993 Die Berufsausbildung in unserem Ort lief im Juni 1992 aus. 1992/1993 gab es ab der 11. Klasse die gymnasiale Oberstufe (nur noch Kurssystem). Außerdem baute man Fachkabinette für Biologie, Chemie, Physik, Kunsterziehung, Musik, Informatik und Werken. Am 27.10. 1995 eröffnete man die neue Sporthalle. Sie wurde mit Solaranlage, Zuschauertribüne, Spiegelraum, Ballettstange und Kraftsportstudio ausgestattet. Ein Schulprojekt belebte im Jahr 1998 eine alte Oberlausitzer Tradition, den Leinentag.
Im Jahre 1999 wurde festgestellt, dass sechs Gymnasien im Landkreis Löbau-Zittau zu viel sind. Deshalb beschloss der Kreistag am 6. April 2000, nach einer Empfehlung des für die Schulnetzplanung zuständigen Ausschusses, dass das Humboldt-Gymnasium Ebersbach und das Schlieben-Gymnasium in Zittau bis zum 31. Juli 2006 auslaufen und geschlossen werden sollen. Später hat man entschieden, dass die beiden Gymnasien Ebersbach sowie Seifhennersdorf zusammen arbeiten sollen.
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