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German American Partnership Program - GAPP Am 29.09.2009 ging unsere Reise los. Dabei waren 14 Schüler und zwei Lehrerinnen des Oberlandgymnasiums Seifhennersdorf. Die ersten Tage ging es nach New York und dort hätte man eigentlich fast die ganzen drei Wochen unserer Reise verbringen können, weil New York ist einfach riesig und es gibt so viel zu entdecken. Doch am fünften Tag traten wir die Weiterreise nach San Marcos, in Texas zu unseren Gastgebern an. Am San Antonio Airport wurden wir dann von unseren Gastgebern empfangen. Nun hieß es Texas zu erkunden, die amerikanische Mentalität kennen zu lernen und zwei Wochen voller Spaß zu haben. In San Marcos, besuchten wir nun fast zwei Wochen lang den Unterricht unserer Partnerschule. Dort ist einfach vieles anders als in Deutschland, so gibt es zum Beispiel auch Unterrichtsfächer wie Theater, Band, Tennis und Cheerleading. Ganz wichtig ist den Texanern ihr Football, das ist sozusagen Tradition und jede Schule hat ihr eigenes Team. Ein Footballspiel durften wir auch live miterleben und zu unserer aller Freude gab es einen Sieg. Unterricht hat man jeden Tag bis 16.00 Uhr, allerdings ist der Schulbeginn auch erst um 8.30 Uhr. Außerdem gibt es auch einige besondere Regeln an der Schule, so gibt es zum Beispiel einen dress code, das heißt die Anziehsachen der Schüler müssen eine bestimmte Norm erfüllen, so dürfen die Miniröcke nicht zu kurz sein und die Träger der Tops müssen eine bestimmte Breite haben. Zudem muss man seine ID – Karte täglich umhängen haben, denn ansonsten kommt man nicht überall hinein. Während oder außerhalb der Schulzeit haben wir natürlich auch noch Einiges gemacht, so waren wir Bowlen, in Austin im Capitol, in San Antonio im „Alamo“, was so etwas wie der Geburtsort Texas´ ist, wir waren in Corpus Christi am Strand oder auch mal mexikanisch Essen. Bei den meisten von uns gab es natürlich auch reichlich Fastfood und eigentlich kam jeder auf seine Kosten. Am letzten Abend vor unserer Abreise gab es noch eine Abschlussparty, wo gegrillte Hamburger, sowie Kuchen serviert wurden und wir natürlich noch Kürbisse aushöhlten, denn es war ja kurz vor Halloween. So traten wir nun am 18.10. 2009 unsere Heimreise an und am Flughafen hatten viele Tränen in den Augen, weil vielleicht sieht man sich ja nie wieder? Abschließend kann ich jedem nur raten, bei diesem Austauschprogramm mitzumachen. Man macht einfach so viele neue Erfahrungen, auf sprachlicher sowie auch auf menschlicher Ebene. Der Einblick in das Leben und Land der Amerikaner (speziell der Texaner) ist einfach eine Reise wert und man sollte es, wenn möglich, selbst einmal erleben. |