Deutscher Vizemeistertitel und Jugendjournalistenpreis für WoolingBereits zum 4. Mal gehörte unsere Schülerzeitung Wooling zu den Preisträgern. Die Juroren hatten es sich nicht leicht gemacht, eine gerechte Entscheidung zu treffen. Sehr knapp soll es bei der Punkteverteilung zugegangen sein, hieß es hinter vorgehaltener Hand. Die Redakteure von Wooling dürfen sich über einen großartigen Vizemeistertitel freuen. Ein weiterer toller Erfolg, wenn man bedenkt, dass über 1800 Schülerzeitungen aus allen Bundesländern am Wettbewerb teilgenommen hatten. Bereits seit 2004 gibt es diesen Schülerzeitungswettbewerb der Länder unter dem Motto „Kein Blatt vorm Mund. Schülerzeitungen sind das Sprachrohr von Schülerinnen und Schülern. Sie berichten, machen aufmerksam, kommentieren und kritisieren. Die Schülerpresse ist ein wesentliches Element demokratischer Schulkultur, das von der Zensur unabhängig sein sollte. Eine Schülerzeitung zu publizieren ist mit erheblichem Zeitaufwand, Durchhaltevermögen und Engagement verbunden. Die Mitglieder der Schülerzeitungsredaktion leisten dies alles neben den schulischen und anderen Belastungen. Diese Leistung und das Engagement will der bundesweite Schülerzeitungswettbewerb der Länder öffentlich präsentieren und würdigen sowie finanziell belohnen. Bis zur Ermittlung der Sieger ist es ein langer Weg. Zuerst finden die regionalen Vergleiche statt. Die besten drei Zeitungen aus jedem Bundesland qualifizieren sich dann für den deutschlandweiten Endausscheid. Da die Wettbewerbe in den verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Terminen stattfinden, zieht sich der Wettbewerb über ein Jahr hin. Somit handelt es sich bei den gerade gekürten Preisträgern um Schülerzeitungsausgaben aus dem Jahr 2009. Zur Krönung gab es dann auch noch den Jugendjournalistenpreis 2010. Doch kaum ist ein Wettbewerb zu Ende, hat der nächste bereits begonnen – und für Wooling genauso erfolgreich. Bereits einen Tag nach der Preisverleihung in Berlin konnten die beiden Wooling-Redakteure Julia Kluttig und Pia Hahnfeld am 12. Juni den Sächsischen Jugendjournalistenpreis für die Märzausgabe 2010 in Empfang nehmen. Dazu gab es noch einen Einzelpreis für den besten Artikel. Dieser ging an Immanuel Jork, der mit seinem Beitrag ein Leben ohne Internet beleuchtet. Herzlichen Glückwunsch für diese hervorragenden Leistungen! ![]() |