Bildungsfahrt nach Brüssel vom 9.11.2010 bis 12.11. 2010 Die Sächsischen Ministerien für Kultus, der Justiz und für Europa hat die 20 besten Schülerzeitungsredakteure Sachsens zu einem Besuch in die Hauptstadt Europas - Brüssel - eingeladen. Auch 3 Wooling-Redakteure waren mit von der Partie: Julia Kluttig, Rico Ehren und Immanuel Jork. Den typischen Politiker in Brüssel erkennt man an einer Eigenschaft: HEKTIK! Er rennt durch die Straßen von einem Büro zum anderen, um von einem Meeting über Kaffeepause zum nächsten Meeting nichts zu verpassen. So sieht sein Alltag aus. Von morgens „früh um zehn bis abends um acht denkt er nur an seine politischen Aufgaben. Danach und davor sorgt er sich um seine eigene Sicherheit. Ja, Brüssel ist entgegen aller Erwartungen eine der gefährlichsten Städte Europas. Da sind drei bis vier Morde am Tag keine Besonderheit, vor allem im politischen Viertel. Der einzig wahre Schutz ist es, dem Täter sein ganzes Hab und Gut zu übergeben und freundlich zu lächeln. Zurück zum Thema: Uns gegenüber war das belgische Volk sehr aufgeschlossen und höflich. Wie es sich für einen Preisträger gehört, wurde der Gruppe entsprechendes geboten. Smalltalk beim Kaffee, kulinarische Köstlichkeiten wie Schnecken und auch Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments und deren Assistenten. Die Reden der Gesprächspartner hatten natürlich auch einen gewissen propagandistischen Wert. Doch ist nicht alles was glänzt Gold, denn das ständige Pendeln zwischen Strasbourg, Brüssel und der Heimat schlägt auch auf das politische Gemüt. Außerdem kann man als Normalsterblicher nicht einfach mir nichts dir nichts in die heiligen Hallen der NATO oder einer Botschaft eindringen. Es ist in etwa so, wie vor einer Flugreise: Man wird abgetastet und durchleuchtet. Fällt man nicht negativ auf, so darf man in die etwas „andere Welt eintreten. Doch auch nur dann, wenn man, wie vertrauliche Quellen sagen, genügend „Vitamine B (Beziehungen der Politiker untereinander) hat. Wer jetzt denkt, dass wir nur Kaffeetassen, Büroräume und wichtige Menschen gesehen haben, der liegt falsch. Auch ein Abstecher zu dem Jungen, er mit seinem natürlichen Bedürfnis eine ganze Stadt vor den Flammen rettete, war dabei. Die Rede ist von Manneken Pis. Doch nicht nur der kleine und schwer auffindbare Junge faszinierte, auch das weltberühmte Atomium stand seinem Ruf in nichts nach. Trotz der Kriminalität konnten die drei Betreuer auch wieder mit 20 Jugendlichen zurück nach Sachsen fahren. Trotz Stress war die Reise ein besonderes Erlebnis: Die richtig Mischung aus Bildung, netten Leuten und Spaß! ![]() ![]() |