Kunst trifft französische Sprache
 
Zum diesjährigen Sprachentag der 7.Klassen am 29.09.2011 besuchten die Französisch-Schüler das Albertinum in Dresden. Unter fachkundiger Anleitung arbeiteten die Schüler an zwei unterschiedlichen Projekten.
 
1.Picto-Poesie:
Anhand von Bildern, Fotos oder Videosequenzen zeitgenössischer Künstler suchte sich jeder ein Werk aus, dem er fünf deutsche bzw. französische Begriffe zuordnen konnte, die vorher ausgelost wurden.
Daraus entstanden dann kleine Gedichte zu den gewählten Werken. Mit Begeisterung brachten unsere Schüler ihre Gedanken zu Papier und erwiesen sich dabei als wahre Meister.
Abschließend hatten die Kinder die Aufgabe, ihr Bild in abstrakten Formen nachzuzeichnen, getreu dem Vorbild von Paul Klee, dessen Gemälde zum Thema Stadt wir vorher angeregt diskutiert hatten. Auch hier arbeiteten alle mit Eifer und Fantasie.
 
2.„Quittenstillleben Van Gogh
Die 2.Gruppe wurde mit Gelee empfangen. Den Geschmack sollten die Schüler mit unterschiedlichen Adjektiven – von délicieux (lecker) bis abominable (abscheulich)- beschreiben und in der Ausstellung ein dazu passendes Bild finden.
Schnell hatten sie das „Quittenstillleben von Vincent van Gogh entdeckt und erfuhren Wissenswertes über den Künstler.
Dann durften wir, ausnahmsweise, in der riesigen Bibliothek des Albertinums mit Alltagsgegenständen experimentieren, um eigene Stillleben zu schaffen, die dann fotografiert wurden. Diese wurden dann im Französischunterricht wieder in Sprache übersetzt.
 
2 Stunden kreativer Arbeit vergingen wie im Flug.
Im Unterricht schrieben die Schüler Elfchen (Gedichte aus 11 Wörtern) in französischer Sprache, in denen sie ihre Eindrücke widergaben.
In einer gemeinsamen Präsentation wurden die Ergebnisse der jeweils anderen Gruppe vorgestellt.
Nach diesen vielen Eindrücken kam so mancher zu der Erkenntnis, dass ein Museumsbesuch durchaus ein spannendes und unterhaltsames Erlebnis sein kann.
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