Klassenfahrt der 9c nach Leipzig
Dem einen oder anderen wird wohl nicht entgangen sein, dass sich die wohl zweitseltsamste Klasse der Schule `ne halbe Woche der Entspannung gewidmet hat. In Leipzig. Ja, die 9c war ganze drei Tage lang nicht in der Schule.
In Leipzig angekommen, war der Hauptbahnhof nicht zu übersehen.
Ein paar Vergleichswerte: - Fläche Leipzig Hauptbahnhof: 8000,0 m² - Fläche Neugersdorf: 5,7 km²
Hauptattraktionen: McDonalds und Saturn. Nachdem wir uns also eine Weile beschäftigt hatten, ging es gleich Richtung Stadt. Stellt euch vor, die war größer als der Hauptbahnhof! Straße überqueren, auf Bank setzen und auf den Schüler-führen-Schüler-Stadtführer (schönes Wort) zu warten, muss nicht näher erläutert werden. Zu meiner persönlichen Überraschung war diese Aktion gar nicht mal so langweilig. Es wurden wichtige Plätze gezeigt, die in der Geschichte eine Rolle gespielt haben sowie Geschäfte, an denen wir vorbeigingen, erklärt. Ein Abstecher in ein Einkaufszentrum, von dessen obersten Stock man eine super Sicht auf den internen Springbrunnen gehabt hätte, wenn man nicht an Höhenangst leiden würde, ist gleich mit einer kurzen verdienten Pause verbunden worden. Nach dieser Tour durch Leipzig folgte wieder einmal eine Zugfahrt. Wir richteten uns in Naunhof ein und machten uns einen schönen Abend.
Ziel unseres Eroberungszuges am nächsten Tag war die Buchmesse. In diesem Glaspalast, der die Messe beherbergt und der auch nicht unbedingt klein war, durften wir also die nächsten Stunden verbringen. Wieder draußen, kam ich erst mal zu der Feststellung, dass außer mir fast niemand Bücher gekauft hat. Ich habe gelesen, was haben die Anderen gemacht? Im Überbahnhof folgten weitere 4 Stunden Freizeit. Der Abend unterlag wieder der Selbstgestaltung und irgendwann schien es uns günstig mal schlafen zu gehen.
Freitag war der letzte Tag unseres kleinen Ausbruchs. Mit Zug und Bus dorthin gereist,
standen wir vor dem BMW-Werk. Was soll ich sagen, die Montagehalle ist 10,000 m²
groß. Neugersdorf wirkt ziemlich klein, wenn man das hier gesehen hat. War ziemlich cool,
vor allem hätte man dort wohnen können. Es gab ein Café und ein Fitnessstudio. Was will man mehr? Gut, Fernseher vielleicht. Und Computer.
Wir haben so ein Empfangsgerät bekommen, damit man schön gucken kann und mit dem Kopfhörer hört, was die nette Frau erzählt, obwohl man noch am anderen Ende der Montagehalle steht. Schon irgendwie seltsam, wenn diese Roboter die Karosserie zusammenkleben. Das alles war ziemlich interessant. Gut gefüllte 3 Stunden, etwas, worüber
wir während der ewig dauernden Heimreise quatschen konnten. Letztendlich standen wir wieder auf vertrautem Gebiet, auf dem Bahnhofsgelände Neugersdorf. Leipzig war mit dem Schrecken davongekommen und wir waren Zuhause.